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VDA-Empfehlung 4905 - 1 - 4. Ausgabe vom April 1996
VDA
Arbeitskreis „Vordruckwesen/Datenaustausch“
in VDA-Rohstoff-Ausschuß (VDA-AKVD)
Daten-Fern-Übertragung von Lieferabrufen
4905
Verfahrensbeschreibung
Daten-Fern-Übertragung (DFÜ) von Lieferabrufdaten von Kunden an Lieferanten.
Diese Empfehlung regelt den maschinellen Datenaustausch von Lieferabrufen
von den Automobilherstellern an die Zulieferindustrie sowie von der Zulieferin-
dustrie an ihre Vorlieferanten. Sie ist das Projektergebnis des VDA-Arbeitskreises
„Vordruckwesen/Datenaustausch“ (VDA-AKVD).
4. Ausgabe vom April 1996
Ersetzt 3. Ausgabe vom Oktober 1988
VDA-AKVD
AUDI, Bauer & Schaurte, Behr, BMW, Bosch, Brose, Continental, Eaton Controls,
Elring, Ford, Freudenberg,Happich, Hella, Hoppecke, ITT Automotive Europe, Iveco,
Kamax, Krupp Hoesch Automotive, Lucas, Mahle, MAN, Mann & Hummel, Mercedes-
Benz, Opel, Osram, Phoenix, Porsche, Sekurit, SKF, Valeo, Varta, VDO, VW, ZF
Herausgeber: Verband der Automobilindustrie Copyright
Westendstraße 61 Nachdruck, auch auszugsweise
Postfach 17 05 63 nur mit Genehmigung des
60079 Frankfurt Herausgebers gestattet.
Telefon 069/7570-283
Telefax 069/7570-300
VDA-Empfehlung 4905 - 2 - 4. Ausgabe vom April 1996
INHALTSVERZEICHNIS Seite
1 KURZBESCHREIBUNG 3
1.1 Anwendung 3
1.2 Zielsetzung 3
1.3 Definition und Grundlagen 4
1.4 Änderungen gegenüber Vorversion 4
2 SATZARTEN 5
3 PRÜFBEDINGUNGEN 5
3.1 Zulässige Satzarten 5
3.1.1 Beschreibung der Datenstruktur 6
3.1.2 Beispiel 6
3.2 Gültige Versions-Nummer 7
3.3 Formelle Prüfung der Datenfelder 7
3.4 Logische Prüfung von Datenfeldern 7
3.5 Kunden-Nummer/Lieferanten-Nummer 7
3.6 Abstimmsummen 7
3.7 Übertragungs-Nummer alt/neu 7
4 ZULIEFERINTERNE VERARBEITUNG 8
4.1 Ordnungsbegriffe/Suchschlüssel 8
4.2 Weiterverarbeitung 8
4.3 Eingangs-Fortschrittzahl 8
4.4 Aufbau von Fehlermeldungen 9
5 ANLAGEN 10
VDA-Empfehlung 4905 - 3 - 4. Ausgabe vom April 1996
1 KURZBESCHREIBUNG
1.1 Anwendung
Diese Verfahrensbeschreibung regelt die Abwicklung der Daten-Fern-Übertra-
gung (DFÜ) von Lieferabrufen über öffentliche Übertragungsnetze zwischen
den Automobilherstellern und der Zulieferindustrie sowie zwischen der Zuliefer-
industrie und ihren Vorlieferanten. Sie wurde bewußt allgemeingültig und hard-
wareunabhängig entwickelt. Die Prozedur ist unabhängig von speziellen An-
wendungs-Systemen einsatzfähig.
Das Verfahren wird seit April 1978 im Echtbetrieb praktiziert und hat sich in der
Praxis bewährt.
1.2 Zielsetzung
Schnelle Datenübermittlung
Belegloser Datenaustausch
Fertigungs- und Lieferprogramme beim Lieferanten lassen sich früher als
bisher auf die neue Programmsituation beim Kunden einrichten.
Telefonisch oder fernschriftliche Mitteilungen bei Lieferabruf-Änderungen
werden reduziert, weil die DFÜ eine umgehende Information der Lieferanten
erlaubt.
Weniger Sondermaßnahmen wie Sondertransporte usw.
Neue Programmplanung des Kunden ist 3 bis 5 Arbeitstage früher verfügbar.
Dieses bringt u.a. folgende Vorteile:
a) Bessere Planungssicherheit (Produktionsplan)
b) Erhöhung der Lieferbereitschaft
c) Erhöhung der Fertigungsflexibilität
d) Rückgang von Sofortplanungen
Pro Verkaufsartikel kann der Bedarf für alle Werke des Kunden gleichzeitig
vorgegeben werden.
In Abhängigkeit vom Integrationsgrad des DFÜ-Verfahrens in die Vertriebs-
und Materialwirtschaftssysteme beim Lieferanten ergeben sich weitere Vor-
teile:
a) Kein Aufwand bei derDatenerfassung
b) Keine Erfassungsfehler
c) Kein manuelles Übertragen der Lieferabrufdaten in lieferanteneige-
ne Belege
d) Maschinelle Zuordnung von Kundendaten, z.B.
- zur Sachnummer des Lieferanten
- zur Auftragsnummer des Lieferanten
- Abgleich der Kunden-Position mit "unterwegs befindlichen Liefe-
VDA-Empfehlung 4905 - 4 - 4. Ausgabe vom April 1996
rungen"
- Ermittlung von Bedarfserhöhungen, -reduzierungen, Terminverschie-
bungen gegenüber der aktuellen Lieferantenplanung
- Einplanung des neuen Lieferabrufes
- Sofortige Prüfung auf verfügbaren Lagerbestand bei Sofortbedarf.
e) Die per DFÜ gesendeten Lieferabrufdaten sind bis zum Eintreffen
vorgegebener Korrekturen bzw. bis zum nächsten DFÜ-Lauf ver-
bindlich.
1.3 Definition und Grundlagen
Definition Lieferabruf
Lieferabrufe werden vorwiegend in der Automobilindustrie eingesetzt, um in
Menge und Termin wechselnde Bedarfsänderungen in bestimmten Zeitabstän-
den fortzuschreiben. Ein neuer Lieferabruf ersetzt vollständig einen vorherge-
henden. Mit der Lieferabruf-DFÜ werden Daten übertragen, die auch im Liefer-
abruf-Vordruck enthalten sind. Der VDA-Standardvordruck "Lieferabruf" ist in
der VDA-Empfehlung 4904 beschrieben. Der Standardvordruck VDA4904 wird
nur an Lieferanten geschickt, bei denen keine DFÜ vorhanden ist.
Grundlagen
Als Grundlage dieser Anwendung dienen die im VDA-Arbeitskreis "Vordruck-
wesen/Datenaustausch" getroffenen Vereinbarungen. Hierbei handelt es sich
um die Festlegung von
- einheitlichen Satzaufbauten,
- standardisierten Datenelementen im Bereich Automobilindustrie,
- einheitlichen Feldlängen, Feldarten, Schlüsseln/Codes,
die als verbindliche Programmierungsgrundlage zwischen den DFÜ-Teilneh-
mern eingesetzt werden.
Für die DFÜ von Lieferabrufdaten werden, soweit vorhanden, international oder
national übliche Schlüssel verwendet, die je nach Erfordernis in anwender-
eigene Schlüssel umgesetzt werden. Aus Kostengründen werden bewußt nicht
alle Daten aus dem Lieferabruf-Vordruck per DFÜ übertragen. Es werden nur
die Daten gesendet, die unbedingt von den DFÜ-Teilnehmern gefordert und im
VDA-AKVD festgelegt wurden.
1.4 Änderungen gegenüber Vorversion
Folgende Änderungen führten zur 4. Ausgabe der Empfehlung VDA 4905:
• Erweiterung um die Satzart 515 „Zusatz-LAB-Informationen“,
• Darstellungshinweis für die Datumsverschlüsselung „555555,
• Überarbeitung der verbalen Beschreibung,
• Begrenzung der Satzart 518 auf 5 Wiederholungen,
• Aufnahme eines Datums „Zur Nullstellung erreichte Fortschrittzahl“.
VDA-Empfehlung 4905 - 5 - 4. Ausgabe vom April 1996
2 SATZARTEN
Um die erforderlichen Daten sachlich zusammenhängend übertragen zu kön-
nen, wurden entsprechende Datensätze enwickelt. Die Struktur dieser Daten-
sätze einschließlich der zugeordneten Satzarten, Datenelemente, Feldlängen,
Feldarten usw. ist den Anlagen zu entnehmen.
Satzart Beschreibung Muß/Kann
511 Vorsatz Lieferabrufdaten Muß
512 einmalige Datenelemente des Lieferabrufes Muß
513 Abgrenzungs- und Abrufdaten Muß
514 weitere Abrufdaten Kann
515 Zusatz-LAB Informationen Kann
517 Packmitteldaten Kann
518 Lieferabruftext Kann
519 Nachsatz Lieferabrufdaten Muß
3 PRÜFBEDINGUNGEN
Für den Datenaustausch zwischen LIEFERANTEN und KUNDEN sind die
nachstehend aufgeführten Prüfbedingungen zu berücksichtigen. Sie entspre-
chen den Festlegungen des VDA-Arbeitskreises "Vordruckwesen/Datenaus-
tausch" und werden im VDA-AKVD-Datenkatalog (VDABASE) dokumentiert.
3.1 Zulässige Satzarten
Satzart Beschreibung
511 Vorsatz Lieferabrufdaten (1x pro DFÜ)
512 einmalige Daten (1x pro Ordnungsbegriff1))
513 Abgrenzungs- und Abrufdaten (1x pro Ordnungsbegriff1))
514 weitere Abrufdaten (x-mal pro Ordnungsbegriff1))
515 Zusatz-LAB Informationen (1x pro Ordnungsbegriff1))
517 Packmitteldaten (x-mal pro Ordnungsbegriff1))
518 Textdaten (x-mal pro Ordnungsbegriff1))
519 Nachsatz Lieferabrufdaten (1x pro DFÜ)
1) Ordnungsbegriffe, soweit gefordert, siehe auch 4.1
(Werk-Kunde, Sach-Nummer-Kunde, Abschluß-Bestellnummer, Abladestelle)
Die Satzarten 511 und 519 sind zwingend am Anfang und am Ende einer DFÜ
erforderlich.
VDA-Empfehlung 4905 - 6 - 4. Ausgabe vom April 1996
3.1.1 Beschreibung der Datenstruktur
511 512 519
M 1 M 1 M 1
513
M 1
514 515 517 518
K R K 1 K R K 5
511 muß erster Satz einer logischen Übertragung sein.
512 muß auf 511 und kann auf 513, 514, 515, 517 oder 518 folgen.
513 muß auf 512 folgen.
514 kann auf 513 oder 514 folgen (Abruftermine müssen aufsteigend sein)*.
515 kann auf 513 oder 514 folgen.
517 kann auf 513, 514, 515 oder 517 folgen.
518 kann auf 513, 514, 515, 517 oder 518 folgen.
519 kann auf 513, 514, 515, 517 oder 518 folgen und muß letzter Satz
einer logischen Übertragung sein.
* Ausnahmen bilden die Regelungen zu den Terminschlüsseln
000000, 222222, 333333, 444444, 555555.
3.1.2 Beispiel:
Muß Kann Häufigkeit
511 Einmal pro DFÜ
512 Einmal pro Teilenummer und Werk
513 Einmal pro Teilenummer und Werk
514 x-mal pro Teilenummer und Werk
515 Einmal pro Teilenummer und Werk
517 x-mal pro Teilenummer und Werk
518 max. 5-mal pro Teilenummer und Werk
519 Einmal pro DFÜ
VDA-Empfehlung 4905 - 7 - 4. Ausgabe vom April 1996
3.2 Gültige Versions-Nummer
Die vom Datenersteller benutzte Versions-Nummer jeder einzelnen Satzart
muß mit der beim Datenempfänger verwendeten Versions-Nummer überein-
stimmen. Ein Wechsel der Versions-Nummer muß rechtzeitig zwischen den
DFÜ-Partnern vereinbart werden und vor dem Einsatztermin in die entspre-
chenden Programm-Prüfroutinen eingearbeitet sein.
3.3 Formelle Prüfung der Datenfelder
Sämtliche Datenfelder einer Satzart müssen den formellen Vorschriften ent-
sprechen, die unter der Versionsnummer im VDA-Datenkatalog (VDABASE)
zentral verwaltet werden.
Numerisch definierte Felder sind als ungepackt dezimal anzusehen und rechts-
bündig mit führenden Nullen zu füllen. Werden diese Felder nicht benutzt, sind
sie mit Nullen zu füllen.
3.4 Logische Prüfung von Datenfeldern
Aus verschiedenen Satzarten werden Einzelprüfungen ausgewählt, die sicher-
stellen, daß jeder DFÜ-Teilnehmer nur die für ihn bestimmten Daten erhält.
3.5 Kunden-Nummer/Lieferanten-Nummer
Die vom Absender in der Satzart 511 benutzte Verbindung aus Kunden- und
Lieferanten-Nummer muß mit der beim Empfänger registrierten Nummer über-
einstimmen.
3.6 Abstimmsummen
Die in der Satzart 519 ermittelten Zählerstände müssen mit den beim Daten-
empfänger ermittelten Zählerständen übereinstimmen. Bei Abweichungen ist
die DFÜ ungültig und ist vollständig zu wiederholen.
3.7 Übertragungs-Nummer alt/neu
Der Datenersteller vergibt pro DFÜ und Sachgebiet sowohl die Übertragungs-
Nummer neu als auch die Übertragungs-Nummer alt. Darüber läßt sich der er-
forderliche Gleichstand der pro Sachgebiet erfolgten Übertragungen zwischen
den jeweiligen Partnern kontrollieren. Eine lückenlos aufsteigende Vergabe der
Übertragungs-Nummer neu ist nicht zwingend.
VDA-Empfehlung 4905 - 8 - 4. Ausgabe vom April 1996
4 ZULIEFERINTERNE VERARBEITUNG
4.1 Ordnungsbegriffe/Suchschlüssel
Es sind folgende Ordnungsbegriffe zu berücksichtigen:
- Werk Kunde,
- Sach-Nummer-Kunde,
- Abschluß-Bestellnummer,
- Abladestelle.
Aufgrund o.a. Ordnungsbegriffe kann beim Datenempfänger der entsprechende
Auftrag/Abruf zugeordnet werden.
Aufgrund der Sach-Nummer des Kunden kann über eine Referenz-Datei die
Sach-Nummer des Lieferanten ermittelt werden.
4.2 Weiterverarbeitung
Die per DFÜ empfangenen Lieferabrufdaten sollten sofort gesichert, geprüft,
gezählt und ergänzt werden, z.B.:
Lieferanteneigene Kunden-Nummer
Lieferanteneigene Artikel-Nummer
Lieferanteneigene Auftrags-Nummer
Artikel-Bezeichnung/-Benennung
Kostenstelle/Fertigungsstelle
Lagerplatz
Verpackungsangaben (Packmittelnummer und Fassungsvermögen)
Abgleich mit unterwegs befindlichen Lieferungen
Ermittlung von Bedarfserhöhungen, Reduzierungen und Terminverschie-
bungen gegenüber der aktuellen Planung beim Lieferanten
Berücksichtigung des neuen Lieferabrufes im Produktionsplan bzw. im Ver-
sandbereich
Sofortige Überprüfung auf verfügbaren Lagerbestand bei Sofortbedarf
Umsetzen der Bestelldaten in anwendereigene Daten (z.B. gem. Fabrik-
Kalender)
der neue Lieferabruf ersetzt immer vollständig den "alten" Lieferabruf
Synchronisation mit der täglichen Feinabruf-DFÜ im Nahbereich
4.3 Eingangs-Fortschrittzahl
Die Fortschrittszahl beinhaltet alle vom Kunden positiv bzw. negativ verbuchten
Lieferungen ab einem bestimmten Zeitpunkt (z.B. ab 1.1. des Jahres) bis zum
Stichtag der aktuellen Lieferabruf-Rechnung. Aus der Differenz zwischen der
Liefer-Fortschrittszahl beim Lieferanten und der Eingangs-Fortschrittszahl beim
Kunden kann z.B. die auf dem Transportwege befindliche Menge abgeleitet
werden.
VDA-Empfehlung 4905 - 9 - 4. Ausgabe vom April 1996
Die Nullstellung der Eingangsfortschrittzahl (SA 511, Version 02, Pos. 08) wird
im ersten Lauf nach der Umstellung übertragen. Das Umstellungsdatum gilt für
alle Teile des Zulieferers. Deshalb sollten im ersten Lauf nach der Nullstellung
alle Teile enthalten sein. Die Umstellung der Fortschrittzahl kann auch rückwir-
kend erfolgen, dies muß jedoch innerhalb einer Frist von 2 Monaten gesche-
hen.
4.4 Aufbau von Fehlermeldungen
Entsprechende Fehlerprüfungen sind in der Anwendung vorzusehen. Als
Beispiele könnten u.a. gesehen werden:
Sachnummer des Kunden fehlt in der Stammdatei
Abladestelle nicht in der Stammdatei vorhanden
Die Angaben der letzten Lieferung (Datum, Menge, Fortschrittszahl, Liefer-
schein-Nr.) können nicht identifiziert werden
Packmittel-Daten aus LAB-DFÜ sind abweichend von Lieferanten-Angaben
(Packmittelnummer und Fassungsvermögen)
VDA-Empfehlung 4905 - 10 - 4. Ausgabe vom April 1996
5 ANLAGEN
Anlage 1
Strukturbeschreibung für Satzart 511, Satzlänge: 128, Mußsatz
Vorsatz Lieferabrufdaten
Version 02
Pos. Datenelement K
M
LG.
BYT
AN von-
bis
Verbale Beschreibung
01 Satzart M 3 N 1-3 Konstant"511"
02 Versions-
Nummer
M 2 N 4-5 Kennzeichnung der Aktualität einer Satzart.
Wird je Satzart lückenlos aufsteigend geführt
und nach jeder vom VDA-AK "Vordruckwesen/
Datenaustausch“ beschlossenen Änderung einer
Satzart jeweils um 1 erhöht.
03 Kunden-
Nummer
M 9 A 6-14 Identnummer, die der Lieferant einem Kunden
zuteilt. Alle Daten einer Satzstruktur, die das
Feld Kunden-Nr. enthält, unterliegen dem Daten-
schutz. Linksbündiger Eintrag.
04 Lieferanten-
Nummer
M 9 A 15-23 Identnummer, die der Kunde einem Lieferanten
(Vertragsnehmer) zuordnet. Alle Daten einer
Struktur, die das Feld Lieferanten-Nr. enthält,
unterliegen dem Datenschutz. Linksbündiger
Eintrag.
05 Übertragungs-
nummer alt
M 5 N 24-28 Beschreibung siehe Übertragungsnummer neu.
Bei der ersten Übertragung ist Übertragungs-
nummer alt=00000. Rechtsbündiger Eintrag, mit
führenden Nullen.
06 Übertragungs-
nummer neu
M 5 N 29-33 Der Datenersteller vergibt innerhalb einer An-
wendung (z.B. Lieferabruf-DFÜ, Rechnungs-DFÜ
usw.) für jeden DFÜ-Erstellungslauf eine Über-
tragungs-Nummer (neu). Der Wert „00000“ darf
nicht verwendet werden. Datenersteller und
Empfänger bewahren diese Nummer bis zur
nächsten Übertragung derselben Anwendung
auf. Da der Datenersteller jeweils zu der neuen
Übertragungs-Nummer auch die des vorausge-
gangenen DFÜ-Erstellungslaufs innerhalb dieser
Anwendung angibt, kann der Empfänger die Voll-
ständigkeit der DFÜ-Bestände je Anwendung
kontrollieren. Daher ist keine lückenlose und auf-
steigende Nummernfolge erforderlich.
Rechtsbündiger Eintrag mit führenden Nullen.
K = Kann M = Muß
VDA-Empfehlung 4905 - 11 - 4. Ausgabe vom April 1996
A = Alphanumerisch N = Numerisch
VDA-Empfehlung 4905 - 12 - 4. Ausgabe vom April 1996
Fortsetzung Anlage 1
Pos. Datenelement K
M
LG.
BYT
AN von-
bis
Verbale Beschreibung
Beispiele für Eintragungen in den beiden Über-
tragungs-Nummern:
Vorgang Nummer alt Nummer neu
Start 00000 00001
oder 00000 00017
Routine: 00019 00020
oder 88051 88061
Überlauf: 99999 00001
oder 89361 00011
07 Übertragungs-
Datum
M 6 N 34-39 In Form: JJMMTT
08 Datum-Null-
stellung Ein-
gangsfort-
schrittszahl
K 6 N 40-45 In Form: JJMMTT
09 Leer M 83 A 46-128 mit Blanks gefüllt
K = Kann M = Muß
A = Alphanumerisch N = Numerisch
VDA-Empfehlung 4905 - 13 - 4. Ausgabe vom April 1996
Anlage 2
Strukturbeschreibung für Satzart 512, Satzlänge: 128, Mußsatz
Version 01
Pos. Datenelement K
M
LG.
BYT
AN von-
bis
Verbale Beschreibung
01 Satzart M 3 N 1-3 Konstant"512"
02 Versions-
Nummer
M 2 N 4-5 Kennzeichnung der Aktualität einer Satzart,
siehe auch Satzart 511
03 Werk-
Kunde
M 3 A 6-8 Werk des Kunden, an das geliefert werden soll.
Verschlüsselte Form des Kunden. Linksbündiger
Eintrag, siehe Anlage 9, Pos. 01
04 Lieferabruf-
Nummer neu
M 9 N 9-17 Der Kunde vergibt für jeden Lauf zur Aufberei-
tung von Lieferabrufdaten eine Lieferabruf-
nummer. Kunde und Lieferant bewahren diese
Nummer bis zur nächsten Verarbeitung von
Lieferabrufdaten auf. Da der Kunde jeweils zu
der neuen Lieferabrufnummer auch die der vor-
ausgegangenen Verarbeitung angibt, kann der
Lieferant die Vollständigkeit der Lieferabrufdaten
je Sachnummer kontrollieren. linksbündiger Ein-
trag.
05 Lieferabruf-
Datum neu
M 6 N 18-23 In Form JJMMTT; in Verbindung mit Pos. 04
06 Lieferabruf-
Nummer alt
M 9 N 24-32 s. Lieferabruf-Nummer neu, linksbündiger Ein-
trag
07 Lieferabruf-
Datum alt
M 6 N 33-38 In Form: JJMMTT; in Verbindung mit Pos. 06
08 Sachnummer
Kunde
M 22 A 39-60 Identnummer, die der Kunde einem Artikel oder
einer sonstigen Leistung zuordnet.
Linksbündiger Eintrag in Druckform.
09 Sachnummer
Lieferant
K 22 A 61-82 Identnummer, die der Lieferant einem Artikel
oder einer sonstigen Leistung zuordnet.
Linksbündiger Eintrag in Druckform.
10 Abschluß-/
Bestell-
Nummer
K 12 N 83-94 Identnummer, die der Kunde einer Bestellung
bzw. einem Rahmenabschluß zuteilt.
Linksbündiger Eintrag in Druckform..
K = Kann M = Muß
A = Alphanumerisch N = Numerisch
VDA-Empfehlung 4905 - 14 - 4. Ausgabe vom April 1996
Fortsetzung Anlage 2
Pos. Datenelement K
M
LG.
BYT
AN von-
bis
Verbale Beschreibung
11 Abladestelle M 5 A 95-99 Die Abladestelle bezeichnet die Stelle im Werk-
Kunde, an der die Ware abgeladen werden soll.
Verschlüsselte Form des Kunden. Linksbündiger
Eintrag.
12 Zeichen des
Kunden
M 4 A 100-103 Linksbündiger Eintrag.
13 Mengeneinheit M 2 A 104-105 Verschlüsselte Form; siehe Anlage 9, Pos. 02
14 Anlieferungs-
Intervall
M 1 A 106 Verschlüsselte Form; siehe Anlage 9, Pos. 03
15 Fertigungs-
freigabe
K 1 N 107 Anzahl Monate ausschließlich Stichtags-Monat
16 Material-
freigabe
K 1 N 108 Anzahl Monate ausschließlich Stichtags-Monat
17 Verwendungs-
Schlüssel
M 1 A 109 Verschlüsselte Form; siehe Anlage 9, Pos. 04
18 Kontierungs-
Schlüssel
K 7 A 110-116 Auch Zusatzdaten des Kunden, aus Feld (15)
des DIN-Vordrucks 4991-94.
Linksbündiger Eintrag.
19 Lager K 7 A 117-123 Lagerort Kunde, ergänzend zur Abladestelle.
Linksbündiger Eintrag.
20 Leer M 5 A 124-128 mit BLANKS gefüllt.
K = Kann M = Muß
A = Alphanumerisch N = Numerisch
VDA-Empfehlung 4905 - 15 - 4. Ausgabe vom April 1996
Anlage 3
Strukturbeschreibung für Satzart 513, Satzlänge: 128, Mußsatz
Abgrenzungs- und Abrufdaten
Version 01
Pos. Datenelement K
M
LG.
BYT
AN von-
bis
Verbale Beschreibung
01 Satzart M 3 N 1-3 Konstant"513"
02 Versions-
Nummer
M 2 N 4-5 Kennzeichnung der Aktualität einer Satzart,
siehe auch Satzart 511
03 Erfassungs-
Datum letzter
Eingang
M 6 N 6-11 In Form JJMMTT. Der Kunde hat bis zu diesem
Datum eingegangene Lieferungen verbucht und
in seiner Disposition berücksichtigt.
04 Lieferschein-
Nummer letzter
Eingang
M 8 N 12-19 Lieferscheinnummer der letzten beim Kunden
verbuchten Lieferung, rechtsbündiger Eintrag mit
führenden Nullen.
05 Lieferschein-
Datum letzter
Eingang
M 6 N 20-25 Versanddatum der letzten beim Kunden ver-
buchten Lieferung, in Form JJMMTT.
06 Menge letzter
Eingang
M 12 N 26-37 Menge der letzten beim Kunden verbuchten Lie-
ferung, rechtsbündiger Eintrag, mit führenden
Nullen. 3 Dezi-malstellen, ggf. gleitendes Minus-
zeichen.
07 Eingangs-Fort-
schrittszahl
M 10 N 38-47 Fortschrittszahl, die alle vom Kunden positiv
bzw. negativ verbuchten Lieferungen ab einem
bestimmten Zeitpunkt (z.B. ab 1.1. des Jahres)
bis zum Stichtag der aktuellen Lieferabrufbe-
rechnung beinhaltet. Mit führenden Nullen, keine
Dezimalstelle, ggf. gleitendes Minuszeichen.
08 Abrufdatum 1 M 6 N 48-53 Abruftermine können als Tages-/Wochen- bzw.
Monats-termine angegeben werden. Dieses Feld
enthält verschiedene zusätzliche Darstellungsfor-
men. Erklärungen siehe Anlage 9, Pos.05.
09 Abrufmenge 1 M 9 N 54-62 Enthält die Abruf-Menge 1. Alle Abruf-Mengen
rechtsbündiger Eintrag mit führenden Nullen.
Keine Dezimalstelle.
10 Abrufdatum 2 K 6 N 63-68 siehe Abrufdatum 1
K = Kann M = Muß
A = Alphanumerisch N = Numerisch
VDA-Empfehlung 4905 - 16 - 4. Ausgabe vom April 1996
Fortsetzung Anlage 3
Pos. Datenelement K
M
LG.
BYT
AN von-
bis
Verbale Beschreibung
11 Abrufmenge 2 K 9 N 69-77 siehe Abrufmenge 1
12 Abrufdatum 3 K 6 N 78-83 siehe Abrufdatum 1
13 Abrufmenge 3 K 9 N 84-92 siehe Abrufmenge 1
14 Abrufdatum 4 K 6 N 93-98 siehe Abrufdatum 1
15 Abrufmenge 4 K 9 N 99-107 siehe Abrufmenge 1
16 Abrufdatum 5 K 6 N 108-113 siehe Abrufdatum 1
17 Abrufmenge 5 K 9 N 114-122 siehe Abrufmenge 1
18 Leer M 6 A 123-128 mit BLANKS gefüllt
K = Kann M = Muß
A = Alphanumerisch N = Numerisch
VDA-Empfehlung 4905 - 17 - 4. Ausgabe vom April 1996
Anlage 4
Strukturbeschreibung für Satzart 514, Satzlänge: 128, Kannsatz
weitere Abrufdaten
Version 01
Pos. Datenelement K
M
LG.
BYT
AN von-
bis
Verbale Beschreibung
01 Satzart M 3 N 1-3 Konstant"514"
02 Versions-
Nummer
M 2 N 4-5 Kennzeichnung der Aktualität einer Satzart,
siehe auch Satzart 511
03 Abrufdatum 6 M 6 N 6-11 siehe Abrufdatum 1, SA 513.
04 Abrufmenge 6 M 9 N 12-20 siehe Abrufmenge 1, SA 513.
05 Abrufdatum 7 K 6 N 21-26 siehe Abrufdatum 1
06 Abrufmenge 7 K 9 N 27-35 siehe Abrufmenge 1
07 Abrufdatum 8 K 6 N 36-41 siehe Abrufdatum 1
08 Abrufmenge 8 K 9 N 42-50 siehe Abrufmenge 1
09 Abrufdatum 9 K 6 N 51-56 siehe Abrufdatum 1
10 Abrufmenge 9 K 9 N 57-65 siehe Abrufmenge 1
11 Abrufdatum 10 K 6 N 66-71 siehe Abrufdatum 1
12 Abrufmenge 10 K 9 N 72-80 siehe Abrufmenge 1
13 Abrufdatum 11 K 6 N 81-86 siehe Abrufdatum 1
14 Abrufmenge 11 K 9 N 87-95 siehe Abrufmenge 1
15 Abrufdatum 12 K 6 N 96-101 siehe Abrufdatum 1
16 Abrufmenge 12 K 9 N 102-110 siehe Abrufmenge 1
17 Abrufdatum 13 K 6 N 111-116 siehe Abrufdatum 1
18 Abrufmenge 13 K 9 N 117-125 siehe Abrufmenge 1
19 Leer M 3 A 126-128 mit BLANKS gefüllt
Anmerkung zu Satzart „514“: Diese Tabelle umfaßt wahlweise die Abruffelder 6-13
oder 14-21
oder 22-29
oder 30-37 usw.
K = Kann M = Muß
A = Alphanumerisch N = Numerisch
VDA-Empfehlung 4905 - 18 - 4. Ausgabe vom April 1996
Anlage 5
Strukturbeschreibung für Satzart 515, Satzlänge: 128, Kannsatz
Zusatz LAB-Informationen
Version 02
Pos. Datenelement K
M
LG.
BYT
AN von-
bis
Verbale Beschreibung
01 Satzart M 3 N 1-3 Konstant"515"
02 Versions-
Nummer
M 2 N 4-5 Kennzeichnung der Aktualität einer Satzart,
siehe auch Satzart 511
03 Fertigungsfrei-
gabe, Anfangs-
datum
K 6 N 6-11 Form JJMMTT
04 Fertigungsfrei-
gabe, Enddat.
K 6 N 12-17 Form JJMMTT
05 Fertigungsfrei-
gabe, Kum.
Bedarf
K 10 N 18-27 Fortschrittszahl der Fertigungsfreigabe, die am
Enddatum (Pos. 04) erreicht wird
06 Materialfrei-
gabe, Anfangs-
datum
K 6 N 28-33 Form JJMMTT
07 Materialfrei-
gabe, Enddat.
K 6 N 34-39 Form JJMMTT
08 Materialfrei-
gabe, Kum.
Bedarf
K 10 N 40-49 Fortschrittszahl der Materialfreigabe, die am
Enddatum (Pos. 07) erreicht wird
09 Ergänzende
Sachnummer
K 22 A 50-71 Ergänzende Sachnummer
10 Zwischen-
Lieferant
K 9 A 72-80 Identnummer, die der Kunde einem Zwischen-
lieferanten zuordnet.
Linksbündiger Eintrag
11 Datum Pla-
nungshorizont
K 6 N 81-86 Enddatum des Planungshorizonts
12 Verbrauchs-
stelle
K 14 A 87-100 Verbrauchsstelle
13 Zur Nullstellung
erreichte Fort-
schrittszahl
K 10 N 101-110 Letzte beim „Datum zur Nullstellung“ (Satzart
511) erreichte Eingangsfortschrittszahl
14 Leer M 18 A 111-128 mit BLANKS gefüllt
K = Kann M = Muß
VDA-Empfehlung 4905 - 19 - 4. Ausgabe vom April 1996
A = Alphanumerisch N = Numerisch
VDA-Empfehlung 4905 - 20 - 4. Ausgabe vom April 1996
Anlage 6
Strukturbeschreibung für Satzart 517, Satzlänge: 128, Kannsatz
Packmitteldaten
Version 01
Pos. Datenelement K
M
LG.
BYT
AN von-
bis
Verbale Beschreibung
01 Satzart M 3 N 1-3 Konstant"517"
02 Versions-
Nummer
M 2 N 4-5 Kennzeichnung der Aktualität einer Satzart,
siehe auch Satzart 511
03 Packmittel-
Nummer Kunde
M 22 A 6-27 Identnummer, die der Kunde einem Packmittel
zuordnet, linksbündiger Eintrag.
04 Packmittel-
Nummer
Lieferant
K 22 A 28-49 Identnummer, die der Lieferant einem Packmittel
zuordnet, linksbündiger Eintrag mit führenden
Nullen für Packmitteltyp
05 Fassungsver-
mögen
M 7 N 50-56 Dem Packmittel für die Sachnummer zugeord-
nete, rechnerische Füllmenge, rechtsbündiger
Eintrag mit führenden Nullen, keine Dezimal-
stelle
06 Leer M 72 A 57-128 Mit BLANKS gefüllt
K = Kann M = Muß
A = Alphanumerisch N = Numerisch
VDA-Empfehlung 4905 - 21 - 4. Ausgabe vom April 1996
Anlage 7
Strukturbeschreibung für Satzart 518, Satzlänge: 128, Kannsatz
Textdaten
Version 01
Pos. Datenelement K
M
LG.
BYT
AN von-
bis
Verbale Beschreibung
01 Satzart M 3 N 1-3 Konstant"518"
02 Versions-
Nummer
M 2 N 4-5 Kennzeichnung der Aktualität einer Satzart,
siehe auch Satzart 511
03 Lieferabruf
Text 1
M 40 A 6-45 Linksbündiger Eintrag
04 Lieferabruf
Text 2
K 40 A 46-85 Linksbündiger Eintrag
05 Lieferabruf
Text 3
K 40 A 86-125 Linksbündiger Eintrag
06 Leer M 3 A 126-128 Mit BLANKS gefüllt
K = Kann M = Muß
A = Alphanumerisch N = Numerisch
VDA-Empfehlung 4905 - 22 - 4. Ausgabe vom April 1996
Anlage 8
Strukturbeschreibung für Satzart 519, Satzlänge: 128, Mußsatz
Nachsatz Lieferabrufdaten
Version 02
Pos. Datenelement K
M
LG.
BYT
AN von-
bis
Verbale Beschreibung
01 Satzart M 3 N 1-3 Konstant"519"
02 Versions-
Nummer
M 2 N 4-5 Kennzeichnung der Aktualität einer Satzart,
siehe auch Satzart 511
03 Zähler
Satzart 511
M 7 N 6-12 Anzahl übertragene Satzart 511
04 Zähler
Satzart 512
M 7 N 13-19 Anzahl übertragene Satzart 512
05 Zähler
Satzart 513
M 7 N 20-26 Anzahl übertragene Satzart 513
06 Zähler
Satzart 514
M 7 N 27-33 Anzahl übertragene Satzart 514
07 Zähler
Satzart 517
M 7 N 34-40 Anzahl übertragene Satzart 517
08 Zähler
Satzart 518
M 7 N 41-47 Anzahl übertragene Satzart 518
09 Zähler
Satzart 519
M 7 N 48-54 Anzahl übertragene Satzart 519
10 Zähler
Satzart 515
M 7 N 55-61 Anzahl übertragene Satzart 515
11 Leer M 67 A 62-128 Mit BLANKS gefüllt
K = Kann M = Muß
A = Alphanumerisch N = Numerisch
VDA-Empfehlung 4905 - 23 - 4. Ausgabe vom April 1996
Anlage 9
Schlüsselverzeichnis
Pos. Schlüssel Schlüsselinhalt in der Satzart
01 Werk-Kunde Max. 3stelliger alphanumerischer Schlüssel, muß mit
dem Datenersteller abgestimmt werden
512
02 Mengeneinheit Aus der Vielzahl von anwendereigenen Mengen- und
Maßein-heiten kommt in Verbindung mit dem Liefer-
abrufverfahren für die Schnittstelle zwischen Kunde
und Lieferant nur eine gezielte Auswahl in Betracht,
um die Bedarfszahlen (Mengen) für das Produktions-
material dimensionieren zu können:
Verschlüsselte Form:
ST = Stück
M = Meter
M2 = Quadratmeter
M3 = Kubikmeter
L = Liter
T = Tonne
KG = Kilogramm
KM = Kilometer
Alle verpackungsorientierten Mengeneinheiten (z.B.
Dutzend, Gros, Satz, Tüte, Schachtel, Sack usw.)
sind nicht zulässig. Umrechnung - ggf. mit Vergabe
neuer Sachnummer - auf die zulässige Mengeneinheit
ist erforderlich, wobei die verpackungs-orientierte
Mengeneinheit bei Bedarf in der Bezeichnung der
Lieferung oder Leistung angegeben werden kann.
512
03 Anlieferungs-
Intervall
Verschlüsselte Form wie folgt:
L = Gemäß Abrufdatum
T = Täglich
W = Wöchentlich
M = Monatlich
bzw. Tabelle des Kunden beachten
512
04 Verwendungs-
Schlüssel
Verschlüsselte Form wie folgt:
S = Serie
E = Ersatz allgemein
U = Serie und Ersatz
V = Versuch
P = Pilot
Z = Zusatzbedarf
M = Erstmuster
Y = Muster
X = Sonstige
512
VDA-Empfehlung 4905 - 24 - 4. Ausgabe vom April 1996
Fortsetzung Anlage 9
Pos. Schlüssel Schlüsselinhalt in der Satzart
05 Abruf-Datum Dieses Feld enthält verschiedene
Darstellungsformen:
1. Form JJMMTT:
bedeutet Tagesdatum als Eintrefftermin.
2. Verschlüsselte Formen:
000000
Kennzeichnet das letzte Abruf - Feld einer Sach-
nummer im vorliegenden Lieferabruf. Das dazuge-
hörige Mengenfeld sowie alle weiteren Abruffelder
des Datensatzes sind BLANK.
222222
Kennzeichnet, daß für die Sachnummer kein
Bedarf vorliegt. Das dazugehörige Mengenfeld
sowie alle weiteren Abruffelder dieser Satzart sind
BLANK.
333333
Kennzeichnet die dazugehörige Menge als
RÜCKSTAND.
444444
Kennzeichnet die dazugehörige Menge als
SOFORTBEDARF.
555555
Kennzeichnet, daß die folgenden Abruffelder Ab-
rufmengen enthalten, die sich auf den im Abruf-
datum angegebenen Zeitraum beziehen. Das da-
zugehörige Mengenfeld ist auf „Null“ zu setzen.
Wenn alle Mengen einer Sachnummer sich auf
Zeiträume beziehen, beginnt das erste Abruffeld
mit 555555.
Das Abrufdatum kann wie folgt aussehen:
JJWWWW
Bedarf für den Zeitraum von Woche WW bis
Woche WW
JJMM00
Bedarf für Monat MM
JJ00WW
Bedarf für Woche WW
999999
Kennzeichnet das Mengenfeld, das im Lieferabruf
unter dem Termin „Rest“ die Vorschaumengen
mehrerer Monate enthalten kann.
Alle als JJ, MM und TT verwendeten Zahlenwerte
entsprechen dem gregorianischen Kalender.
513, 514
VDA-Empfehlung 4905 - 25 - 4. Ausgabe vom April 1996