VDA-Empfehlung 4913 - 1 - Ausgabe V,04, März 1996 VDA Arbeitskreis „Vordruckwesen/Datenaustausch“ in VDA-Rohstoff-Ausschuß (VDA-AKVD) Daten-Fern-Übertragung von Lieferschein- und Transportdaten 4913 Verfahrensbeschreibung Daten-Fern-Übertragung (DFÜ) von Lieferschein- und Transportdaten. Diese Empfehlung regelt den elektronischen Datenaustausch von - Lieferschein- und Transportdaten zwischen Lieferanten und Kunden - Lieferschein-, Transportdaten und weiteren Materialflußinformationen zwischen Lieferanten, Externen Dienstleistern (EDL) und Kunden. Die Empfehlung ist das Projektergebnis des VDA-Arbeitskreises „Vordruckwesen / Datenaustausch“ (VDA-AKVD). 1. Ausgabe der Version 04 Ersetzt Version 03, Ausgabe Oktober 1994 Ergänzungen in den Anlagen (Stand 2011) VDA-AKVD Audi, Bauer & Schauerte, Behr, BMW, Bosch, Brose, Continental, Eaton Controls, Elring, Ford, Freudenberg, Happich, Hella, Krupp Hoesch Automotive, Hoppecke, ITT Automotive Europe, Iveco, Kamax, Lucas, Mahle, MAN, Mann & Hummel, Mercedes- Benz, Opel, Osram, Phoenix, Porsche, Sekurit, SKF, Valeo, Varta, VDO, VW, ZF Herausgeber: Verband der Automobilindustrie Copyright Westendstraße 61 Nachdruck, auch auszugsweise Postfach 17 05 63 nur mit Genehmigung des 60079 Frankfurt Herausgebers gestattet. Telefon 069/7570-283 Telefax 069/7570-300 VDA-Empfehlung 4913 - 2 - Ausgabe V.04, März 96 1 NACHRICHTEN-KURZBESCHREIBUNG 4 1.1 Anwendung und Ziele 4 1.2 Änderungen 7 1.2.1 Ausgabe September 93 zu Ausgabe Oktober 94 (V. 03) 7 1.2.2 Ausgabe Oktober 94 zu Ausgabe März 96 (V. 04) 7 2 LIEFERSCHEIN- UND TRANSPORTDATENAUSTAUSCH ZWISCHEN LIEFERANTEN UND KUNDEN 8 2.1 Kurzbeschreibung 8 2.2 Programm-Prüfbedingungen 8 2.2.1 Zulässige Satzarten 8 2.2.2 Zulässige Satzarten-Reihenfolge 10 2.2.3 Hinweise zur Satzart 712 Transportdaten (siehe auch VDA-Empfehlung 4922) 13 2.2.4 Hinweise zur Satzart 715 (Packmittelsatz) 14 2.3 Gültige Versions-Nummer 22 2.4 Formelle Prüfung von Datenfeldern 22 2.5 Logische Prüfung von Datenfeldern 22 2.6 Datensender- und Datenempfänger-Nummer 22 2.7 Abstimmsummen 22 2.8 Verbindung der DFÜ zu den Versandpapieren 23 2.8.1 Beförderungsbegleitpapiere 23 2.8.2 DFÜ-Warenbegleitschein (VDA 4912) 23 2.8.3 Warenanhänger (VDA 4902) 23 3 EDL-ABWICKLUNG: LIEFERSCHEIN- UND TRANSPORTDATEN 24 3.1 Kurzbeschreibung 24 3.2 Programm-Prüfbedingungen zwischen LIEFERANTEN, EDL und KUNDEN 26 3.2.1 Zulässige Satzarten 26 3.2.2 Zulässige Satzarten-Reihenfolge 27 3.2.3 Satzarten / Feldverwendungen 28 3.2.4 Hinweise zur Satzart 717 (Einzel-Packstücksatz) 29 3.3 Gültige Versions-Nummer 29 3.4 Formelle Prüfung von Datenfeldern 29 3.5 Logische Prüfung von Datenfeldern 29 3.6 Kunden-, Lieferanten-, Warenempfängernummer 30 3.7 Abstimmsummen 30 3.8 Verbindung DFÜ zu Versandpapieren 30 VDA-Empfehlung 4913 - 3 - Ausgabe V.04, März 96 4 KORREKTURVERFAHREN, DFÜ-MÄNGEL 31 4.1 Datenabsender-Information 31 4.2 Datenempfänger-Information 31 5 ANLAGEN 32 VDA-Empfehlung 4913 - 4 - Ausgabe V.04, März 96 1 NACHRICHTEN-KURZBESCHREIBUNG 1.1 Anwendung und Ziele Diese Verfahrensbeschreibung regelt die Abwicklung der Datenfernübertragung von Lieferschein- und Transportdaten und weiteren Materialflußinformationen über öffentliche Übertragungsnetze zwischen Lieferanten, externen Dienstleistern (EDL) und Kunden. Die Beschreibung wurde bewußt allgemeingültig gehalten und hardwareunab- hängig entwickelt. Die Prozedur ist unabhängig von speziellen Anwendungs- systemen einsatzfähig. Diese Empfehlung hat 2 Anwendungszwecke: 1. Austausch von Lieferschein- und Transportdaten zwischen Lieferanten und Kunden. Sie ist seit 1984 im Einsatz.  Beschreibung siehe Kapitel 2 2. Austausch von Lieferschein-, Transportdaten und Materialflußinformationen zwischen Lieferanten, Externen Dienstleistern (EDL) und Kunden.  Beschreibung siehe Kapitel 3 In diesem Zusammenhang verweisen wir auch auf die Möglichkeit des Ein- satzes der VDA-Empfehlung 4930, Lagerbestands- und Lagerbewegungs- Nachricht (ODETTE-Subset der Nachricht STOACT). Ziele - Schnelle Bereitstellung der Lieferschein- und Transportdaten als Vorabinfor- mation (Material auf Transport) für den Warenempfänger. Dadurch sind weniger Rückfragen bei den Lieferanten erforderlich. - Bessere Transparenz des Materialflusses (Information statt Bestand). - Erhöhte Datensicherheit und Datenqualität, dadurch ergeben sich weniger Differenzen zwischen Lieferdaten und Rechnungsdaten. - Reduzierung des Erfassungsaufwandes beim Warenempfänger. Dadurch er- gibt sich eine schnellere Warenengangs-Abwicklung. - Vereinfachte und komprimierte Darstellung der Lieferdaten bei zusätzlicher Verwendung des DFÜ-Warenbegleitscheins VDA 4912. - Höhere Qualität bei der Packmittel-Bestandsführung. Dadurch reduzierter Aufwand bei der Differenzbearbeitung. - Rationelle Warenvereinnahmung beim Empfänger in Verbindung mit dem Scannen des Barcode-Warenanhängers VDA 4902. VDA-Empfehlung 4913 - 5 - Ausgabe V.04, März 96 GRUNDLAGE dieser Anwendung sind die im VDA-Arbeitskreis "Vordruck- wesen / Datenaustausch" getroffenen Vereinbarungen. Hierbei handelt es sich um die - Festlegung von einheitlichen Satzaufbauten (fixe Länge von 128 Stellen), - Standardisierung von Datenelementen, Vereinheitlichung von Feldlängen, Feldarten, Schlüsseln / Codes, die als verbindliche Programmierungsgrundlage zwischen den DFÜ-Teilneh- mern eingesetzt werden. Für dieNachricht werden, soweit vorhanden, international oder national übliche Schlüssel verwendet. Je nach Erfordernis sind diese in anwendereigene Schlüssel umzusetzen. Für diese DFÜ wurden die Satzarten 711-719 vergeben. Die Struktur der einzelnen Satzarten einschließlich der Beschreibung der Datenelemente ist aus den beigefügten Anlagen zu entnehmen. Alle Daten einer Satzart, die personenbezogene Daten enthält, unterliegen dem Datenschutz. Aus Kostengründen wurden die Datensätze redundanzfrei entwickelt, d.h., Feldinhalte werden nur einmal gesendet. Wichtig: Es ist sicherzustellen, daß die Daten der Nachricht VDA 4913 und die Daten auf den Warenbegleitpapieren (z.B. Speditionsauftrag, Lieferscheine bzw. DFÜ-Warenbegleitscheine, Warenanhänger, etc.) unbedingt übereinstimmen. Hinweise zu dieser VDA-Empfehlung teilen Sie bitte schriftlich direkt dem VDA unter dem Kennwort "VDA 4913" mit. VDA-Empfehlung 4913 - 6 - Ausgabe V.04, März 96 Ergänzend zu dieser Verfahrensbeschreibung verweisen wir auf die VDA-/DIN- Empfehlungen: DFÜ Bezeichnung VDA 4920 Speditionsauftragsdaten Lieferant an Spediteur VDA 4921 Transportverfolgungsdaten Spediteur an Kunde VDA 4927 Ladungsträger-Kontoauszüge und -Bewegungen VDA 4930 Lagerbestands- und Lagerbewegungsdaten (ODETTE-Subset der Nachricht STOACT) Belege VDA 4902 Warenanhänger VDA 4912 DFÜ-Warenbegleitschein DIN 4994 Lieferschein-Vordruck VDA 4922 / DIN 5018 Frachtauftrag / Speditionsauftrag Zusammenwirken von VDA-Nachrichten und Belegen DFÜ-Warenbegleit- schein VDA 4912 oder Lieferschein DIN 4994 Speditionsauftrag VDA 4922 oder Bahn-Frachtbrief Lieferant und Spediteur Label mit BARCODE VDA 4902 V.4 Kunde DFÜ- Nachricht VDA 4913 oder Waggon DFÜ VDA 4920 DFÜ VDA 4921 VDA-Empfehlung 4913 - 7 - Ausgabe V.04, März 96 1.2 Änderungen Kurzbeschreibung der wichtigsten Änderungen: 1.2.1 Ausgabe September 93 zu Ausgabe Oktober 94 (V. 03) - Redaktionell Erweiterte Beschreibung der Anwendung des Packmittelsatzes 715 in Verbindung mit dem Warenanhänger VDA 4902 Entfall der Checklisten - Satzart 714 Lieferscheinposition mit neuer Versions-Nummer 03 neues Datenelement Pos.22 Ursprungs-Lieferschein-Nummer. Nur relevant für die EDL-Abwicklung, Vorgangsart 36 - Satzart 715 Packmittel-Satz mit neuer Versions-Nummer 03 neues Datenelement Pos.13 Label-Kennung Dieses Element stellt die Verbindung zum Warenanhänger VDA 4902, Datenelement Packstück-Nummer her. neues Datenelement Pos.14 Verpackungs-Kennung Dieses Element differenziert die Verpackung nach Einweg bzw. Mehrweg. neues Datenelement Pos. 15 Eigentums-Kennung Dieses Element differenziert nach Eigentumsverhältnissen: Kunde, Lieferant bzw. Dritte. - Schlüssel-Verzeichnis neuer Schlüssel Pos.11 Verpackungs-Codierung zu Datenelement Packmittel-Nummer Kunde ( Satzart 715, Pos.03). 1.2.2 Ausgabe Oktober 94 zu Ausgabe März 96 (V. 04) - Redaktionell - Satzart 711 Vorsatz mit neuer Versions-Nummer 03 neues Datenelement Pos. 11 LIEFERUNGS-KENNUNG - Satzart 712 Transportsatz mit neuer Versions-Nummer 03 Redefinition des Datenelements TARIFZONE / GEMEINDETARIF. Aufteilung in 2 Felder (Kennungs- und Nutzdatenfeld). Hier kann entweder die Postleitzahl des Versandortes oder das amtl. Kennzeichen eingetragen werden. Erweiterung Pos. 13 TRANSPORT-PARTNERNUMMER auch private Paketdienste. - Satzart 713 Lieferscheinkopf mit neuer Versions-Nummer 03 neues Datenelement Pos. 20 DOKUMENT-NR. KUNDE Pos. 06 VERSANDART auf Schlüssel „Privater Paketdienst“ erweitert. - Satzart 715 Packmittel-Satz überarbeitete Beschreibung unter 2.2.4 in Verbindung mit dem Waren- anhänger. VDA-Empfehlung 4913 - 8 - Ausgabe V.04, März 96 2 LIEFERSCHEIN- UND TRANSPORTDATENAUSTAUSCH ZWISCHEN LIEFERANTEN UND KUNDEN 2.1 Kurzbeschreibung Bei dieser Abwicklung werden pro Sendung die in Frachtauftrag / Speditions- auftrag, Lieferschein und Warenanhänger enthaltenen Daten vom Zulieferer aufbereitet und direkt an den Automobilhersteller bzw. Datenempfänger übertragen. Kunde Lieferant VDA 4913 Hinweis: Erfolgt in Ausnahmefällen (Sondertransporte, Spätverladung) keine DFÜ, ist im Lieferschein-Vordruck DIN 4994, Feld EINGANGS- UND BEARBEITUNGS- VERMERKE der Vermerk "keine DFÜ" anzugeben. 2.2 Programm-Prüfbedingungen Für den Datenaustausch zwischen LIEFERANTEN und KUNDEN sind die nachstehend aufgeführten Prüfbedingungen zu berücksichtigen. Sie ent- sprechen den Festlegungen des VDA-Arbeitskreises "Vordruckwesen/ Daten- austausch" und werden im VDA-AKVD-Datenkatalog (VDABASE) dokumentiert. 2.2.1 Zulässige Satzarten Satzart Beschreibung Muß/Kann 711 Vorsatz Lieferschein- und Transportdaten (1 x pro DFÜ-Lauf) Muß 712 einmalige Daten des Transports (1 x proSendung) Muß 713 einmalige Daten des Lieferscheins (Kopfdaten) Muß 714 Lieferschein-Positionsdaten Muß 715 Packmitteldaten Kann 1 716 Textdaten zur Position Kann 718 Produktionsnummerndaten Kann 719 Nachsatz Lieferschein- und Transportdaten Muß 1 Bei Verwendung von Mehrwegverpackung muß die Satzart 715 übertragen werden. Bei Verwendung von Einwegverpackung ist die Übertragung bilateral zu vereinbaren. VDA-Empfehlung 4913 - 9 - Ausgabe V.04, März 96 (1 x pro DFÜ-Lauf) VDA-Empfehlung 4913 - 10 - Ausgabe V.04, März 96 2.2.2 Zulässige Satzarten-Reihenfolge Darstellung der Satzarten-Reihenfolge / Gruppenwechsel: 1-mal je Lieferschein- position 1-mal je Lieferschein 1-mal je Sendung Legende: Satzart 1 = einmalig R = wiederholbar 719 M 1 711 M 1 712 M 1 713 M 1 714 M 1 716 K 1 715 K R 718 K R M R M R M R XXX X X VDA-Empfehlung 4913 - 11 - Ausgabe V.04, März 96 M = muß K = kann VDA-Empfehlung 4913 - 12 - Ausgabe V.04, März 96 Beispiel des Aufbaus einer Nachricht: Satzart Muß/Kann Inhalt 711 Muß erster Satz der DFÜ Transport 1 712 Muß Transport-Nr. 00000001 713 Muß Lieferschein-Nr. 00000100 714 Muß Positionssatz 1 715 Muß Packmitteldaten Gitterpalette 714 Muß Positionssatz 2 715 Muß Packmitteldaten Palette Y 714 Muß Positionssatz 3 718 2 Kann Produktionsnummerndaten 716 Kann Text zur Position 715 Muß Packmitteldaten Flachpalette Z 715 Muß Packmitteldaten Aufsatzrahmen Transport 2 712 Muß Transport-Nr. 00000002 713 Muß Lieferschein-Nr. 00000200 714 Muß Positionssatz 1 718² Kann Produktionsnummerndaten 714 Muß Positionssatz 2 718² Kann Produktionsnummerndaten 714 Muß Positionssatz 3 718² Kann Produktionsnummerndaten 715 Muß Packmitteldaten VDA-Kleinladungsträger Ende Nutzdaten 719 Muß letzter Satz der DFÜ 2 Satzart 718 wird nur bei Just in time-Lieferungen verwendet VDA-Empfehlung 4913 - 13 - Ausgabe V.04, März 96 2.2.3 Hinweise zur Satzart 712 Transportdaten (siehe auch VDA-Empfehlung 4922) Mit dieser Satzart wird ein Sendungs-Umfang (maximal 1 LKW-Ladung) eines Lieferanten beschrieben. Die Anzahl der Satzarten 712 und die Vergabe der SENDUNGS-LADUNGS- BEZUGSNUMMER korrespondiert mit der Speditionsauftrags-Ausstellung. Grundsätzlich gibt es 2 Varianten zu unterscheiden. Die Auswahl der Variante ist bilateral zu vereinbaren. Variante 1: 1 Sendung für eine Anliefer-Anschrift = 1 Sendungs-Ladungs-Bezugsnummer Beispiel: An einem Tag werden 2 Sendungen verladen LKW 1 Lieferschein-Nr. 021 bis 025  Sendungs-Ladungs- Bezugnummer 00000001 Datensätze für LKW 1 (Auszug): Satzart 712 Sendungs-Ladungs-Bezugnummer 00000001 Satzart 713 Lieferschein-Nummern 00000021 00000022 ... usw. 00000025 LKW 2 Lieferschein-Nr. 026 bis 030  Sendungs-Ladungs- Bezugnummer 00000002 Datensätze für LKW 2 (Auszug): Satzart 712 Sendungs-Ladungs-Bezugnummer 00000002 Satzart 713 Lieferschein-Nummern 00000026 ... usw. 00000030 Variante 2: 1 LKW-Sendung = n Sendungs-Ladungs-Bezugsnummern Je nach Vereinbarung der Partner ist es auch möglich, für eine LKW-Sendung mehrere Sendungs-Ladungs-Bezugnummern zu vergeben. Bei dieser Variante bekommen  alle Lieferscheine für eine Abladestelle  eine eigene Sendungs-Ladungs-Bezugsnummer. Näheres in der Datenelement-Beschreibung. VDA-Empfehlung 4913 - 14 - Ausgabe V.04, März 96 2.2.4 Hinweise zur Satzart 715 (Packmittelsatz) a) Allgemeine Hinweise Diese Satzart beinhaltet die Daten der Packstückebene. Sie korrespondiert und verbindet über die Packstück-Nummer mit dem WARENANHÄNGER nach der VDA-Empfehlung 4902. Die VDA-Empfehlung 4902 muß bei der DFÜ-Realisierung berücksichtigt werden. Zunehmend wird durch die Datenempfänger die Warenvereinnahmung auf der Packstück-Ebene durch Scannen des Barcodes der Packstück-Nummer auf dem WARENANHÄNGER durchgeführt. Damit verbunden ist ein Ab- gleich mit den DFÜ-Daten in der Satzart 715. Die wichtigsten gemeinsamen Datenelemente auf dem WARENANHÄNGER und in der DFÜ sind die  Lieferanten-Nummer  LABEL-Kennung: Barcode-Prefix der Packstück-Nummer  Packstück-Nummer  Füllmenge des Packstücks Die Satzart ist weiterhin dafür geeignet, alle Möglichkeiten der unterschied- lichen Verpackungs-Klassifizierungen im Datenelement VERPACKUNGS- KENNUNG darzustellen: Mehrweg-Verpackungen (Eigentum Kunde oder Lieferant) Einweg-Verpackungen Beipack-Hinweise zu anderen Packstücken Der Informationsbedarf der Datenempfänger ist unterschiedlich. Es ist daher bilateral zu vereinbaren, welche Umfänge an Verpackungen in der DFÜ dar- zustellen sind. Neben den sich aus der Satzarten-Reihenfolge ergebenden Gruppen- wechseln ist ein Wechsel zur nächsten Satzart 715 immer dann erforderlich, wenn eine der Bedingungen eintritt: Änderung der PACKMITTEL-NUMMER KUNDE Änderung der FÜLLMENGE PACKSTÜCK-NUMMERN nicht lückenlos aufsteigend. Hinweis: Bei lückenloser Nummernvergabe besteht die Möglichkeit, die beiden Datenelemente PACKSTÜCK-NUMMER VON und PACKSTÜCK- NUMMER BIS zu verwenden (nur zulässig bei Labelkennung ‘S’). VDA-Empfehlung 4913 - 15 - Ausgabe V.04, März 96 b) Datenelement PACKMITTEL-NUMMER KUNDE Dieses Datenelement gibt die Codierung an, die zwischen den Partnern ver- einbart wurde. Bei Einweg-Verpackung bzw. Leih-Verpackung von Dritten ist im Schlüsselverzeichnis Anlage 10, Position 11 ein Codiervorschlag enthalten. Vor Einsatz der DFÜ ist dessen Verwendung zwischen den Partnern abzu- stimmen. c) Mengen-Plausibilitäts-Prüfung: Lieferschein-Positionsmenge und Packmittel-Füllmenge(n) Zu einer Lieferschein-Position (Satzart 714) müssen nachfolgend alle Pack- mittelangaben (Satzart 715) übertragen werden. Die Füllmengen-Angaben in der Satzart 715 müssen bei einer Multiplikation / Addition mit der Mengenan- gabe in der Lieferschein-Position übereinstimmen. Beispiel: Satzart Packmittel-Nr. Kunde Anzahl Packmittel Füllmenge (je Packmittel) 715 2032 14 100 715 2032 1 63 Die Lieferschein-Positionsmenge (Satzart 714) muß in diesem Beispiel 1463 sein. d) Warenanhänger VDA 4902 und Packmittel-Satzart 715 Grundsätzliche Festlegungen: Auf dem WARENANHÄNGER VDA 4902 ist im Barcode-Prefix des Datenelements PACKSTÜCK-NUMMER eine LABEL-KENNUNG vor- angestellt. Diese Kennung steuert die Füllmenge in der Satzart 715. Folgende Prefix-Möglichkeiten gibt es: S = single Das Packstück enthält nur eine Sachnummer. Die Angabe der Füllmenge ist erforderlich. Werden Ladeeinheiten nur mit einem Single-Label dargestellt: Angabe der Füllmengen aller aufgestapelten Behäl- ter als Summenwert.  s. Beispiel 3b M = master Die Angabe der Füllmenge in der Satzart 715 entfällt (Füllwert = NULL).  s. Beispiel 3a VDA-Empfehlung 4913 - 16 - Ausgabe V.04, März 96 G = gemischt Das Packstück enthält mehrere Sachnummern. Die Angabe der Füllmenge in der Satzart 715 entfällt (Füllwert = NULL). Die Verwendung eines ‘G’- Labels ist nur in Verbin- dung mit Single-Labels erlaubt.  s. Beispiele 2, 4 Ob bei Ladeeinheiten - ein Master-Label in Verbindung mit Single-Labels verwendet werden muß oder - nur ein Single-Label mit der summierten Füllmenge der Ladeeinheit, muß zwischen den Partnern vereinbart werden. Bei Beipack-Sendungen gibt es in der Regel pro Lieferschein-Posi- tion mindestens 2 Packmittelsätze.  „Haupt“-Lieferschein-Position a1) Inhalt: PACKMITTEL-NUMMER KUNDE , ANZAHL PACK- MITTEL, LABEL-KENNUNG = G) b1) Inhalt: PACKMITTEL-NUMMER KUNDE hat dann den Schlüsselwort-Inhalt BEIPACK, die FÜLLMENGEN-Angabe, LABEL-KENNUNG = S  Zugeordnete Beipack-Position(en) Für die 2. und weitere Lieferschein-Positionen wird im Packmittelsatz: a2 ff) das Datenelement PACKMITTEL-NUMMER KUNDE und die PACKSTÜCK-NUMMER wiederholt. Im Datenelement ANZAHL PACKMITTEL steht jedoch bei der Wiederholung die Menge NULL (Erkennungs-Merkmal für eine korrekte Packmittel-Bestandsführungs-Buchung). b2 ff) wie unter b1 beschrieben.  s. Beispiel 2 Für Ladeeinheiten-Zubehör wie z. B. für Abdeckungen, gibt es keinen WARENANHÄNGER. Eine Satzart 715 ist für diese Bestandteile wegen der automatischen Buchung für die LT-Bestandsführung trotzdem erforderlich, jedoch ohne Angabe einer PACKSTÜCK-NUMMER und ohne LABEL- KENNUNG. Ladeeinheiten (LE) Das Master-Label mit PACKSTÜCK-NUMMER und LABEL-KENNUNG wird der Unterpalette (Datenelement PACKMITTEL KUNDE) zugeord- net. Satzarten-Reihenfolge: Für die Darstellung der LE ist der vorstehend beschriebene Satz als 1. Satzart 715 zu übertragen. VDA-Empfehlung 4913 - 17 - Ausgabe V.04, März 96 Beispiel 1: Ladungsträger ohne Unterpalette z.B. Gitterpaletten „sachnummernrein“ Packmittel- Nr. 2032 Menge 100 Packmittel- Nr. 2032 Menge 100 Packmittel- Nr. 2032 Packstück- Nr. S1111 Packstück- Nr. S1112 Packstück- Nr. S3311 Menge 120 Codierung (Auszug): Satzart 713; Lieferschein-Nummer 12345678 Satzart 714 (Pos. 001); Sachnummer 4711; Liefermenge 320 Satzart 715 Packmittel- Anzahl Füllmenge Packstück-Nummer Label- Nummer Kunde M/A Packmittel M/N K/N von K/A bis K/A Kennung K/A 2032 0000000000002 0000000000100 1111 1112 S 2032 0000000000001 0000000000120 3311 S VDA-Empfehlung 4913 - 18 - Ausgabe V.04, März 96 Beispiel 2: Ladungsträger ohne Unterpalette mit mehreren Sachnummern (Mischsendung in 1 Packmittel) Füllmenge 250 SNR 4720 Packstück-Nr. S0050 Füllmenge 150 SNR 4721 Packstück-Nr. S0051 Packstück- Nr. G1113 Packmittel- Nr. 2032 Codierung (Auszug): Satzart 713; Lieferschein-Nummer 12345678 Satzart 714 (Pos. 001); Sachnummer 4720; Liefermenge 250 Satzart 715 Packmittel- Anzahl Füllmenge Packstück-Nummer Label- Nummer Kunde M/A Packmittel M/N K/N von K/A bis K/A Kennung K/A 2032 0000000000001 0000000000000 1113 G Beipack 0000000000001 0000000000250 0050 S Satzart 714 (Pos. 002); Sachnummer 4721; Liefermenge 150 Satzart 715 2032 0000000000000 0000000000000 1113 G Beipack 0000000000001 0000000000150 0051 S VDA-Empfehlung 4913 - 19 - Ausgabe V.04, März 96 Beispiel 3a: Ladeeinheit „sachnummernrein“ mit Warenanhänger pro Einzelbehälter Füllmenge 15 Packstück- Nr. S0001 Füllmenge 15 Packstück- Nr. S0002 Füllmenge 15 Packstück- Nr. S0003 Füllmenge 15 Packstück- Nr. S0006 Füllmenge 15 Packstück- Nr. S0007 Füllmenge 15 Packstück- Nr. S0010 Füllmenge 20 Packstück- Nr. S0013 Füllmenge 20 Packstück- Nr. S0014 Füllmenge 20 Packstück- Nr. S0017 Packstück- Nr. M1111 Packmittel- Nr. 9040 Packmittel- Nr. 4314 Packmittel- Nr. 5010 Packmittel- Nr. D43 (Behälter-Deckel) Codierung (Auszug): Satzart 713; Lieferschein-Nummer 12345679 Satzart 714 (Pos. 001); Sachnummer 4712; Liefermenge 150 Satzart 715 Packmittel- Anzahl Füllmenge Packstück-Nummer Label- Nummer Kunde M/A Packmittel M/N K/N von K/A bis K/A Kennung K/A 5010 0000000000001 0000000000000 1111 M 1 4314 0000000000003 0000000000015 0001 0003 S 4314 0000000000002 0000000000015 0006 0007 S 4314 0000000000001 0000000000015 0010 S 4314 0000000000002 0000000000020 0013 0014 S 4314 0000000000001 0000000000020 0017 S D43 0000000000009 0000000000000 9040 0000000000001 0000000000000 Hinweis zum Warenanhänger: Abdeckungen bekommen keinen Warenanhänger, müssen jedoch in der Satzart 715 übertragen werden (wg. der Ladungsträger-Bestandsführung). 1 Auf dem Master-Label ist gem. VDA-Empfehlung 4902 die Gesamtmenge aller auf der Ladeeinheit aufgestapelten Behälter als Summenwert anzudrucken. Hier in der VDA 4913, Satzart 715 ist dagegen die Füllmenge = Null anzugeben. Die Satzart 715 ist wie oben dargestellt zu übertragen. VDA-Empfehlung 4913 - 20 - Ausgabe V.04, März 96 Beispiel 3b: Ladeeinheit „sachnummernrein“ mit Warenanhänger pro Ladeeinheit Packmittel- Nr. 4314 Packmittel- Nr. 5010 Packstück- Nr. S1111 Füllmenge 15 Füllmenge 15 Füllmenge 20 Füllmenge 15 Füllmenge 15 Füllmenge 20 Füllmenge 15 Füllmenge 15 Füllmenge 20 Packmittel- Nr. D43 (Behälter-Deckel) Packmittel- Nr. 9040 Codierung (Auszug): Satzart 713; Lieferschein-Nummer 12345679 Satzart 714 (Pos. 001); Sachnummer 4712; Liefermenge 150 Satzart 715 Packmittel- Anzahl Füllmenge Packstück-Nummer Label- Nummer Kunde M/A Packmittel M/N K/N von K/A bis K/A Kennung K/A 5010 0000000000001 0000000000150 1111 S 4314 0000000000009 0000000000000 D43 0000000000009 0000000000000 9040 0000000000001 0000000000000 VDA-Empfehlung 4913 - 21 - Ausgabe V.04, März 96 Beispiel 4: Ladeeinheit mit 3 unterschiedlichen Sachnummern Einzelbehälter sind „sachnummernrein“ Packmittel- Nr. 4314 Packmittel- Nr. 5010 Füllmenge 15 SNR. 4713 Packstück- Nr.: S0020 Füllmenge 90 SNR. 4714 Packstück- Nr.: S0031 Füllmenge 210 SNR. 4715 Packstück- Nr.: S0040 Füllmenge 15 SNR. 4713 Packstück- Nr.: S0021 Füllmenge 90 SNR. 4714 Packstück- Nr.: S0033 Füllmenge 220 SNR. 4715 Packstück- Nr.: S0041 Füllmenge 20 SNR. 4713 Packstück- Nr.: S0022 Füllmenge 90 SNR. 4714 Packstück- Nr.: S0035 Füllmenge 230 SNR. 4715 Packstück- Nr.: S0042 Packstück- Nr. G1112 Packmittel- Nr. 9040 Codierung (Auszug): Satzart 713; Lieferschein-Nummer 12345679 Satzart 714 (Pos. 001); Sachnummer 4713; Liefermenge 50 Satzart 715 Packmittel- Anzahl Füllmenge Packstück-Nummer Label- Nummer Kunde M/A Packmittel M/N K/N von K/A bis K/A Kennung K/A 5010 0000000000001 0000000000000 1112 G 4314 0000000000002 0000000000015 0020 0021 S 4314 0000000000001 0000000000020 0022 S 9040 0000000000001 0000000000000 Satzart 714 (Pos. 002); Sachnummer 4714; Liefermenge 270 Satzart 715 5010 0000000000000 0000000000000 1112 G 4314 0000000000001 0000000000090 0031 S 4314 0000000000001 0000000000090 0033 S 4314 0000000000001 0000000000090 0035 S Satzart 714 (Pos. 003); Sachnummer 4715; Liefermenge 660 Satzart 715 5010 0000000000000 0000000000000 1112 G 4314 0000000000001 0000000000210 0040 S 4314 0000000000001 0000000000220 0041 S 4314 0000000000001 0000000000230 0042 S VDA-Empfehlung 4913 - 22 - Ausgabe V.04, März 96 2.3 Gültige Versions-Nummer Die vom Datenersteller benutzte Versions-Nummer jeder einzelnen Satzart muß mit der beim Empfänger verarbeitbaren Versions-Nummer übereinstim- men. Ein Wechsel der Versions-Nummer muß rechtzeitig vor dem Einsatztermin zwischen den DFÜ-Teilnehmern vereinbart werden. Die Vereinbarung muß pro Kunden-Nummer vorgenommen werden. Dies gilt insbesondere für Firmen mit mehreren Werken, die dezentral organisiert sind und daher möglicherweise unterschiedliche Software im Einsatz haben. Es wird empfohlen, möglichst die aktuellen Versionen abzusprechen. Maximal sollte die davorliegende Version vereinbart werden. 2.4 Formelle Prüfung von Datenfeldern Sämtliche Datenfelder einer Satzart müssen den formellen Vorschriften ent- sprechen, die unter der Versions-Nummer im VDA-Datenkatalog verwaltet wer- den. Numerisch definierte Felder sind als ungepackt dezimal anzusehen und rechts- bündig mit führenden Nullen zu füllen. Werden diese Felder nicht benutzt, sind sie mit Nullen zu füllen. Alphanumerisch definierte Felder müssen (bei Nicht-Benutzung) mit Blanks gefüllt werden. 2.5 Logische Prüfung von Datenfeldern Aus verschiedenen Satzarten werden Einzelprüfungen ausgewählt, die sicher- stellen, daß der richtige DFÜ-Teilnehmer auch die für ihn bestimmten Daten erhält. 2.6 Datensender- und Datenempfänger-Nummer Die vom Absender in der Satzart 711 benutzte Verbindung aus Datensender- und Datenempfänger-Nummer muß mit der beim Empfänger registrierten Nummer übereinstimmen. 2.7 Abstimmsummen Die in der Satzart 719 ermittelten Summen (Zählfelder je Satzart) müssen mit den übertragenen Sätzen je Satzart übereinstimmen. Wird aufgrund vorstehend aufgeführter Prüfungen ein Fehler festgestellt, ist der DFÜ-Lauf vollständig zu wiederholen. VDA-Empfehlung 4913 - 23 - Ausgabe V.04, März 96 2.8 Verbindung der DFÜ zu den Versandpapieren 2.8.1 Beförderungsbegleitpapiere a) Straße: Frachtbrief / Speditionsauftrag (VDA 4922 bzw. DIN 5018) Folgende Angaben sind u. a. auf dem Frachtbrief / Speditonsauftrag (siehe VDA-Empfehlung 4922) erforderlich, da diese als Ordnungsbegriffe bei der Warenannahme zum Ermitteln der DFÜ-Daten benötigt werden: - Lieferanten-Nummer (Datensender aus Satzart 711) - Sendungs-Ladungs-Bezugnummer (aus Satzart 712) Es gibt zwei Varianten für die Frachtbrief-Ausstellung: 1 Frachtbrief / Speditionsauftrag pro Versandanschrift Auf diesem Frachtbrief / Speditionsauftrag werden alle Abladestellen einer Versandanschrift zusammengefaßt. Sind bei einem Warenempfän- ger mehrere Außenlager anzufahren, sind diese als eigenständige Ver- sandanschriften zu betrachten. 1 Frachtbrief / Speditionsauftrag pro Abladestelle Für 3 Abladestellen werden 3 Frachtbriefe / Speditionsaufträge benötigt. Die benötigte Variante ist mit dem Warenempfänger abzustimmen. Für die Vergabe der SENDUNGS-LADUNGS-BEZUGNUMMER gilt, daß pro ausgestelltem Frachtbrief / Speditionsauftrag eine Nummer zu vergeben ist (Aufbau der Nummer siehe Anlage 2). b) Schiene: Bahn-Frachtbrief Auf dem Bundesbahn-Frachtbrief sind die Lieferanten-Nummer und Sen- dungs-Ladungs-Bezugsnummer im Feld 21 Für die Eisenbahn unverbindliche Absendervermerke (8) wie folgt einzutragen: Lieferanten-Nr.: 123456789 Sendungs-Nr.: 12345678 Die Lieferschein-Nummern können im Feld 12 eingetragen werden. 2.8.2 DFÜ-Warenbegleitschein (VDA 4912) Zur Reduzierung der Papierflut wird dringend empfohlen als Warenbe- gleitpapier anstelle des Lieferscheins nach DIN 4994 den DFÜ-Warenbegleit- schein nach der VDA-Empfehlung 4912 zu verwenden. 2.8.3 Warenanhänger (VDA 4902) Eine ausführliche Beschreibung ist unter 2.2.4 zu finden. VDA-Empfehlung 4913 - 24 - Ausgabe V.04, März 96 3 EDL-ABWICKLUNG: LIEFERSCHEIN- UND TRANSPORTDATEN 3.1 Kurzbeschreibung Diese Beschreibung regelt den Austausch von Speditionsauftrags-, Liefer- schein- und weiteren Materialflußinformationen bei der Führung von Lieferan- tenlägern durch Dritte (Externe Dienstleister). Die Anlieferung der bei dem Lie- feranten abgehenden Sendungen erfolgt nicht direkt beim Kunden (Automo- bilhersteller), sondern bei einem externen Dienstleister (EDL). Alternativ zu dieser Beschreibung kann die Nachricht VDA 4930 (deutsche Übersetzung der ODETTE-Nachricht STOACT) verwendet werden. Die Be- schreibung ist beim VDA erhältlich. Die Auswahl des Nachrichtentyps ist zwischen den EDL-Partnern abzu- stimmen. VDA-Empfehlung 4913 - 25 - Ausgabe V.04, März 96 Informationsaustausch mit externen Dienstleistungs-Zentren (EDL) a) Informationsfluß Lieferant EDL externes Dienst- leistungszentrum Kunde4 8 3 5 7 2 6 1 1 = Lieferabruf VDA 4905 bzw. Feinabruf VDA 4915 2 = Lieferschein-Transport-Daten VDA 4913 Lieferant an EDL 3 = Eingangsbestätigung EDL an Lieferant VDA 4913 4 = Bestandsinformation EDL an Kunde VDA 4913 5 = Lagerabruf Kunde an EDL 6 = Lieferscheindaten EDL an Kunde VDA 4913 7 = Bestands- und Auslagerungsinfo EDL an Lieferant VDA 4913 8 = Rechnungsdaten nach VDA 4906 Lieferant an Kunde bzw. Gutschrift VDA 4908 Kunde an Lieferant b) Buchungsvorgänge (SAA 713) Lieferant EDL externes Dienst- leistungszentrum Kunde 30, 32, 33, 35, 36 40 40 35 Vorgangs- Schlüssel Buchung Empfänger 30 Eingangsmeldung Lieferant 32 Transportschaden/Verlust/Differenz Lieferant 33 Rücklieferung Lieferant 35 Bestandsmeldung Lieferant bzw. Kunde 36 Abgangsmeldung Lieferant 40 Anlieferungsavis EDL bzw. Kunde VDA-Empfehlung 4913 - 26 - Ausgabe V.04, März 96 Informationstechnisch bestehen drei unterschiedliche Kommunikationswege. Dabei können die folgenden Vorgangsarten in der Satzart 713 auftreten: a) Lieferant an EDL = Anlieferungsavis (Vorgang 40) b) EDL an Lieferant = Eingangsmeldung (Vorgang 30) = Transportschaden/Verlust/Differenz (Vorgang 32) = Rücklieferung (Vorgang 33) = Bestandsmeldung (Vorgang 35) = Abgangsmeldung (Vorgang 36) c) EDL an Kunden = Anlieferungsavis (Vorgang 40) = Bestandsmeldung (Vorgang 35) Die Verwendung der verschiedenen Vorgangsarten ist im einzelnen jeweils zwischen den Partnern abzustimmen. 3.2 Programm-Prüfbedingungen zwischen LIEFERANTEN, EDL und KUNDEN 3.2.1 Zulässige Satzarten Satzart Beschreibung Muß/Kann 711 Vorsatz Lieferschein- und Transportdaten (1 x pro DFÜ-Lauf) Muß 712 einmalige Daten des Transports (1 x pro Sendung) Muß 713 einmalige Daten des Lieferscheins (Kopfdaten) Muß 714 Lieferschein-Positionsdaten Muß 715 Packmitteldaten Kann 1 716 Textdaten zur Position Kann 717 Einzel-Packstückdaten Kann 718 Produktionsnummerndaten Kann 719 Nachsatz Lieferschein- und Transportdaten (1 x pro DFÜ-Lauf) Muß 1 Bei Verwendung von Mehrwegverpackung muß die Satzart 715 übertragen werden. Bei Verwendung von Einwegverpackung ist die Übertragung bilateral zu vereinbaren. VDA-Empfehlung 4913 - 27 - Ausgabe V.04, März 96 3.2.2 Zulässige Satzarten-Reihenfolge Darstellung der Satzartenfolge / Gruppenwechsel für die EDL-Abwicklung: 1-mal je Lieferschein- position 1-mal je Lieferschein 1-mal je Sendung Legende: Satzart 1 = einmalig R = wiederholbar M = muß K = kann 719 M 1 711 M 1 712 M 1 713 M 1 714 M 1 716 K 1 715 K R 718 XXX X X K R M R M R M R 717 K R VDA-Empfehlung 4913 - 28 - Ausgabe V.04, März 96 3.2.3 Satzarten / Feldverwendungen In dieser Aufstellung werden vorgangsbezogen alle Satzarten und Datenfelder aufgeführt, die im Zusammenhang mit der EDL-Kommunikation vorkommen können. Dabei gelten die je Vorgangsart in der Satzart 713 verwendeten Datenfelder als Muß-Felder (ggf. abweichend von Festlegungen gemäß Anla- ge 1-9). Eingangsmeldung an Lieferant Vorgangsschlüssel 30 Satzart 711: Pos. 1-7, 10 Satzart 712: Pos. 1-3 Satzart 713: Pos. 1-4, 9, 13, 16 Satzart 714: Pos. 1-4, 6, 7, (8-9), 12 ( ) = kann Satzart 715: optional, wenn angewandt, dann Pos. 1-6 Satzart 717: optional, wenn angewandt, dann Pos. 1-5, 6, 7 Satzart 719: vollständig Transportschaden / Verlust / Differenz an Lieferant Vorgangsschlüssel 32 Satzart 711: Pos. 1-7, 10 Satzart 712: Pos. 1, 2 Satzart 713: Pos. 1-4, 9, 16 Satzart 714: Pos. 1-4, 6, 7, 8, 9, 12 Satzart 715: optional, wenn angewandt, dann Pos. 1-6 Satzart 717: optional, wenn angewandt, dann Pos. 1-5, 6, 7 Satzart 719: vollständig Rücklieferung an Lieferant Vorgangsschlüssel 33 Satzarten und Inhalte wie Vorgang 32. Bestandsmeldung an Lieferant bzw. Kunden Vorgangsschlüssel 35 Satzart 711: Pos. 1-7, 10 Satzart 712: Pos. 1,2 Satzart 713: Pos. 1, 2, 4, (5), 9, 13, 16 ( ) = kann Satzart 714: Pos. 1-4, 6, 7, 8, 9, 20 Satzart 717: optional, wenn angewandt, dann Pos. 1-5, 6, 7 Satzart 719: vollständig VDA-Empfehlung 4913 - 29 - Ausgabe V.04, März 96 Abgangsmeldung an Lieferant Vorgangsschlüssel 36 Satzart 711: Pos. 1-7, 10 Satzart 712: Pos. 1, 2 Satzart 713: Pos. 1-5, 9, 11, 13 Satzart 714: Pos. 1-4, 6, 7, 8, 9, 12, 22 Satzart 715: optional, wenn angewandt, dann Pos. 1-6 Satzart 717: optional, wenn angewandt, dann Pos. 1-5, 6, 7 Satzart 719: vollständig Avis der Lieferung beim EDL bzw. Kunden Vorgangsschlüssel 40 Satzart 711: gem. Anlage 1, wenn EDL an Kunde zusätzlich Pos. 10. Satzart 712: gem. Anlage 2 Satzart 713: gem. Anlage 3, zusätzlich Pos. 9, 16. Satzart 714: gem. Anlage 4, wenn Satzart 717 angewandt wird, dann muß die Liefer- menge. der Satzart 714 gleich der Summe der Liefermengen der Satzarten 717 für diese Position sein. Satzart 715: optional Satzart 716: optional Satzart 717: optional, wenn angewandt, dann Pos. 1-7. Satzart 719: vollständig 3.2.4 Hinweise zur Satzart 717 (Einzel-Packstücksatz) Die Satzart 717 ist eine Kann-Satzart. Sie ist erforderlich, wenn die Bestands- führung auf Packstück- bzw. Coilebene erfolgt. Dann muß pro Einzel- Packstück- bzw. Coilnummer ein Satz übermittelt werden. 3.3 Gültige Versions-Nummer siehe Beschreibung unter 2.3 3.4 Formelle Prüfung von Datenfeldern siehe Beschreibung unter 2.4 3.5 Logische Prüfung von Datenfeldern siehe Beschreibung unter 2.5 VDA-Empfehlung 4913 - 30 - Ausgabe V.04, März 96 3.6 Kunden-, Lieferanten-, Warenempfängernummer Die vom Absender in der Satzart 711 benutzte Verbindung aus Datenabsender- und Datenempfänger-Nummer muß mit der beim Empfänger registrierten Nummer übereinstimmen. Sie sind jeweils zwischen Lieferant und EDL bzw. EDL und Kunde zu verein- baren. In Satzart 713 sind die zwischen Lieferant und Kunde vereinbarte Kunden- Nummer im Feld Warenempfänger-Nummer und die Lieferanten-Nummer im Feld Lieferanten-Nummer zu übertragen. 3.7 Abstimmsummen siehe Beschreibung unter 2.7 3.8 Verbindung DFÜ zu Versandpapieren siehe Beschreibung unter 2.8 VDA-Empfehlung 4913 - 31 - Ausgabe V.04, März 96 4 KORREKTURVERFAHREN, DFÜ-MÄNGEL 4.1 Datenabsender-Information a) Bei Korrekturen nach bereits erfolgter DFÜ ist sofort per Telefax der Daten- bzw. Warenempfänger zu informieren. Nach Möglichkeit ist eine Kopie des korrigierten Beleges beizufügen. b) Alternative Korrekturmöglichkeit, die jedoch nur bei entsprechenden bilate- ralen Absprachen erlaubt ist: Zur Reduzierung des manuellen Aufwands beim Empfänger können die korrigierten Daten unter einer neuen Sendungs-Ladungs-Bezugnummer er- neut überstellt werden. 4.2 Datenempfänger-Information Werden vom Datenempfänger Fehler in der Sendedatei festgestellt, wird emp- fohlen, den Datensender sofort per Telefax zu informieren. Das Telefax sollte folgende Angaben enthalten: - Absender mit Abteilung, Bearbeiter, Telefon- und Telefax-Nummer - DFÜ-Nummer, -Datum - Sendungs-Ladungs-Bezugnummer - Lieferschein-Nummer - Satzart - Datenelement-Name und IST-Inhalt (falsch) - Datenelement-Name und SOLL-Inhalt (richtig, soweit bekannt) - verbale Beschreibung der Beanstandung. VDA-Empfehlung 4913 - 32 - Ausgabe V.04, März 96 5 ANLAGEN Anlage 1 Strukturbeschreibung für Satzart 711, Satzlänge: 128 Vorsatz Lieferschein- und Transportdaten, Mußsatz Version 03, 1 x pro DFÜ-Lauf Pos. Datenelement K M LG. BYT AN von- bis Verbale Beschreibung 01 Satzart M 3 N 1-3 Konstant "711", muß einmal je DFÜ-Lauf vorhanden sein, sonst erfolgt keine Verarbeitung. 02 Versions- Nummer M 2 N 4-5 Eintrag = 03 Kennzeichnung der Aktualität einer Satzart. Wird je Satzart lückenlos aufsteigend geführt und nach jeder vom VDA-Arbeitskreis "Vordruck- wesen/ Datenaustausch" beschlossenen Ände- rung einer Satzart jeweils um 1 erhöht. 03 Daten- Empfänger- Nummer M 9 A 6-14 Identnummer, die der Daten-Sender mit dem Daten-Empfänger vereinbart. 04 Daten-Sender- Nummer M 9 A 15-23 Identnummer, die der Daten-Empfänger mit dem Daten-Sender vereinbart. 05 Übertragungs- Nummer-Alt M 5 N 24-28 Beschreibung siehe Übertragungs-Nummer-Neu. Bei der ersten Übertragung ist Übertragungs- Nummer-Alt = 00000. Rechtsbündiger Eintrag mit führenden Nullen. 06 Übertragungs- Nummer-Neu M 5 N 29-33 Der Datenersteller vergibt innerhalb einer An- wendung (z.B. Lieferabruf-DFÜ, Rechnungs-DFÜ usw.) für jeden DFÜ-Erstellungslauf eine Über- tragungs-Nummer (neu). Der Wert "00000" darf nicht verwendet werden. Datenersteller und Empfänger bewahren diese Nummer bis zur nächsten Übertragung derselben Anwendung auf. Da der Datenersteller jeweils zu der neuen Übertragungs-Nummer auch die des vorausge- gangenen DFÜ-Erstellungslaufes innerhalb die- ser Anwendung angibt (als Nummer-Alt), kann der Empfänger die Vollständigkeit der DFÜ- Bestände je Anwendung kontrollieren. Daher ist keine lückenlos aufsteigende Nummernfolge erforderlich. Rechtsbündiger Eintrag mit führen- den Nullen. K = Kann M = Muß A = Alphanumerisch N = Numerisch VDA-Empfehlung 4913 - 33 - Ausgabe V.04, März 96 Fortsetzung Anlage 1 Pos. Datenelement K M LG. BYT AN von- bis Verbale Beschreibung Beispiele für Eintragungen in den beiden Über- tragungs-Nummern: Vorgang NUMMER-ALT NUMMER-NEU Start: 00000 00001 oder: 00000 00017 Routine: 00019 00020 oder: 88051 88061 Überlauf: 99999 00001 oder: 89361 00011 07 Übertragungs- datum M 6 N 34-39 Rechtsbündiger Eintrag mit führenden Nullen. Keine Dezimalstelle. Form: JJMMTT 08 Unter- Lieferanten- Nummer K 9 A 40-48 Identnummer, die der Kunde dem Unterliefe- ranten zuteilt. 09 Frachtführer- Nummer K 9 A 49-57 Speditionsdaten-Empfänger-Nummer der Nachricht VDA 4920. Wenn zutreffend,wird der Inhalt in der Regel gleich sein wie der Feldinhalt in der Satzart 712, Pos.13. 10 Lagerhalter- Schlüssel K 1 A 58 Verschlüsselte Form: Blank = DFÜ erstellt durch Lieferant 1 = DFÜ erstellt durch EDL S = DFÜ erstellt durch Spedition 11 Lieferungs- Kennung K 1 A 59 Verwendung ist bilateral zu vereinbaren. Verschlüsselte Form: Blank = Standard J = JIT-Lieferung E = Expreß-Lieferung 12 Leer M 69 A 60-128 Mit BLANKS gefüllt. K = Kann M = Muß A = Alphanumerisch N = Numerisch VDA-Empfehlung 4913 - 34 - Ausgabe V.04, März 96 Anlage 2 Strukturbeschreibung für Satzart 712, Satzlänge: 128 Einmalige Datenelemente des Transports, Mußsatz Version 03, 1 x pro Sendung Pos. Datenelement K M LG. BYT AN von- bis Verbale Beschreibung 01 Satzart M 3 N 1-3 Konstant "712" 02 Versions- Nummer M 2 N 4-5 Eintrag = 03 03 Sendungs- Ladungs- Bezugs- Nummer M 8 N 6-13 Bezugs-Nummer, die der Versender der Sen- dung/ Ladung zuteilt; rechtsbündiger Eintrag mit führenden Nullen. Wiederholung der Nummer ist innerhalb eines Jahres nicht erlaubt.Bei der Ver- gabe sind nachfolgend beschriebene Restrik- tionen zu beachten.Aufbau der Bezugs-Nummer bei Speditionsaufträgen pro Abladestelle: Werden bei einer Verladung mehrere Spedi- tionsaufträge erstellt (jede Abladestelle bekommt einen getrennten Speditionsauftrag), ist der Auf- bau wie folgt: Stellen 1 bis 6 muß auf allen Speditionsauf- trägen pro Verladung identisch sein. Stellen 7 bis 8 für die Zählnummer pro ausge- stelltem Speditionsauftrag einer Verladung. Beispiel für 1 Verladung mit 3 Speditionsauf- trägen: 1. Auftr. f. Abladestelle 361: SLB-NR 12345601 2. Auftrag 460: SLB-NR 12345602 3. Auftrag 910: SLB-NR 12345603 Eintrag der Nr. auf den Transport-Begleitpap.:  Speditionsauftr. VDA4922/DIN 5018 im Feld 8  Standard-Bahnfrachtbrief im Feld 13A. 04 Werk Lieferant K 3 A 14-16 Werk des Lieferanten, von dem geliefert wird. Verschlüsselte Form des Lieferanten. 05 Frachtführer M 14 A 17-30 Name und/oder Nummer des Beteiligten, der den Transport durchführt, ähnlich TDED 3126. 06 Frachtführer Übergabe- datum M 6 N 31-36 Datum der Übergabe der Sendung an den Frachtführer / Spediteur. Form: JJMMTT 07 Frachtführer Übergabezeit M 4 N 37-40 Uhrzeit der Übergabe der Sendung an den Frachtführer / Spediteur. Form: HHMM K = Kann M = Muß A = Alphanumerisch N = Numerisch VDA-Empfehlung 4913 - 35 - Ausgabe V.04, März 96 Fortsetzung Anlage 2 Pos. Datenelement K M LG. BYT AN von- bis Verbale Beschreibung 08 Sendungs- Gewicht Brutto M 7 N 41-47 Warengewicht einschließlich Verpackung und/ oder Ladehilfsmittel, aber ausschließlich der Be- hältnisse des Frachtführers (Angabe aus Fracht- brief), ähnlich TDED 6292; Mengeneinheit = kg, rechtsbündiger Eintrag mit führenden Nullen, keine Dezimalstelle. Der Feldinhalt muß mit dem angegebenen Gewicht aus dem Frachtbrief über- einstimmen. 09 Sendungs- Gewicht Netto K 7 N 48-54 Warengewicht einschließlich Verpackung ohne Ladehilfsmittel und die Behältnisse des Fracht- führers, ähnlich TDED 6110; Mengeneinheit = kg, rechtsbündiger Eintrag mit führenden Nullen, keine Dezimalstelle. 10 Frankatur- Schlüssel K 2 N 55-56 Gibt an, wer in welchem Umfang Frachtkosten zu tragen hat. Verschlüsselte Form, siehe Anlage 10, Pos. 01. 11 Spediteur DFÜ-Schlüssel K 1 A 57 Verschlüsselte Form, 1 = Transport-DFÜ nach VDA 4920 an Spediteur erfolgt. In diesem Fall muß Frachtführer-Nummer (Satzart 711, Pos. 09) ausgefüllt sein. 12 Anzahl Packstücke K 4 N 58-61 Summe aller in der Sendung enthaltenen Pack- stücke, die gehändelt werden. Beispiel: 1 Ladeeinheit = 1 Packstück Rechtsbündiger Eintrag mit führenden Nullen, keine Dezimalstelle. 13 Transport- Partner- Nummer K 14 A 62-75 Identnummer (max. 9 stellig) des beauftragten Spediteurs/privaten Paketdienstes, der vom Kun- den vorgegeben wird. Wenn kein vom Kunden vorgeschriebener Transportunternehmer den Transport besorgt, wird hier der Name eingetra- gen. 14 Transportmittel- Schlüssel M 2 N 76-77 Verschlüsselte Form, siehe Anlage 10, Pos. 02 K = Kann M = Muß A = Alphanumerisch N = Numerisch VDA-Empfehlung 4913 - 36 - Ausgabe V.04, März 96 Fortsetzung Anlage 2 Pos. Datenelement K M LG. BYT AN von- bis Verbale Beschreibung 15 Transportmittel- Nummer M 25 A 78-102 Angabe der näheren Bezeichnung oder Nummer für das im voranstehenden Feld genannte Trans- portmittel bzw. Bordero-Nummer. Wird der Transportmittel-Schlüssel 01 KFZ- KENNZEICHEN verwendet, dann muß das poli- zeiliche Kennzeichen von der Zugmaschine und/ oder Anhänger / Sattelauflieger oder die Wech- selbrücken-Nummer angegeben werden. Meh- rere Kennzeichen werden durch 1 Blank getrennt. Wird der T-Schlüssel 02 für die BORDERO- NUMMER verwendet, kann das KFZ-Kenn- zeichen im Feld 17 (Kennung in Feld 16 ist dann = 2) eingetragen werden. 16 Schlüssel zu Pos. 17 K 1 A 103 Verschlüsselte Form: 1 = Im Feld 17 wird die Postleitzahl (der Straßenanschrift) des Versandwerkes zur Frachtenermittlung eingetragen. 2 = Im Feld 17 wird das amtl. Kennzeichen des Transport-Fahrzeugs (Zugmaschine) einge- tragen. Der Eintrag ist nur zulässig, wenn im Feld 14 der Wert 02 (für BORDERO- Nummer) eingetragen ist. 17 Inhalt gem. Schlüssel in Pos. 16 K 8 A 104-111 s. Beschreibung Feld 16. 18 Eintreffdatum Soll K 6 N 112-117 Vom Kunden vorgegebenes Datum, an dem die Sendung bei ihm eintreffen soll. Form: JJMMTT 19 Eintreffzeit Soll K 4 N 118-121 Vom Kunden vorgegebene Zeit, zu der die Sen- dung bei ihm eintreffen soll. Form: HHMM 20 Lademeter K 3 (2,1) N 122-124 Angabe der belegten Meter der Ladefläche, 1 Dezimalstelle. 21 LKW-Art- Schlüssel K 1 N 125 Verschlüsselte Form, siehe Anlage 10, Pos. 10. 22 Leer M 3 A 126-128 Mit BLANKS gefüllt. K = Kann M = Muß A = Alphanumerisch N = Numerisch VDA-Empfehlung 4913 - 37 - Ausgabe V.04, März 96 Anlage 3 Strukturbeschreibung für Satzart 713, Satzlänge: 128 Einmalige Datenelemente des Lieferscheins, Mußsatz Version 03, 1 x pro Lieferschein Pos. Datenelement K M LG. BYT AN von- bis Verbale Beschreibung 01 Satzart M 3 N 1-3 Konstant "713" 02 Versions- Nummer M 2 N 4-5 Eintrag = 03 03 Lieferschein- Nummer M 8 N 6-13 Identnummer, die der Lieferant einem Liefer- schein zuteilt, rechtsbündiger Eintrag mit führen- den Nullen. Darf sich innerhalb eines Jahres nicht wieder- holen. EDL-Anwendung: - Vorgangsschlüssel 30 (Eingangsmeldung): Nummer des Lieferanten. - Vorgangsschlüssel 32 (Transportschaden/ Verlust/ Differenz): Nummer des Lieferanten, wenn eindeutige Zuordnung möglich. - Vorgangsschlüssel 33 (Rücklieferung): Nummer des Lieferanten. - Vorgangsschlüssel 35 (Bestandsmeldungen): Eintrag = "00000000". - Vorgangsschlüssel 36 (Abgangsmeldung): Nummer des EDL an Kunden. Lieferschein- nummern müssen mit dem Lieferanten abge- stimmt sein. Hier vergebene Nummer ist Grundlage für die Abrechnung und Abstim- mung zwischen Lieferant - Kunde. - Vorgangsschlüssel 40 (Anlieferungsavis): Nummer des Lieferanten (Lieferant  EDL) bzw. Nummer des EDL (EDL  Kunde, siehe dazu auch Vorgang 36). 04 Versanddatum M 6 N 14-19 Form: JJMMTT EDL-Anwendung:Jeweils das Datum des be- treffenden Vorgangs (Abgangs-, Eingangs- oder Bestandsdatum). 05 Abladestelle M 5 A 20-24 Bezeichnet die Stelle im Werk Kunde, an der die Ware abgeladen werden soll. Verschlüsselte Form des Kunden. 06 Versandart M 2 N 25-26 Verschlüsselte Form, siehe Anlage 10, Pos. 03. K = Kann M = Muß A = Alphanumerisch N = Numerisch VDA-Empfehlung 4913 - 38 - Ausgabe V.04, März 96 Fortsetzung Anlage 3 Pos. Datenelement K M LG. BYT AN von- bis Verbale Beschreibung 07 Zeichen des Kunden (LAB) K 4 A 27-30 Aus Lieferabruf. 08 Abschluß/ Bestellnummer K 12 A 31-42 Ident Nummer, die der Kunde einem Rahmenab- schluß bzw. einer Bestellung zuteilt. Mußfeld, wenn in Liefer-abruf bzw. Feinabruf übermittelt. 09 Vorgangs- Schlüssel K 2 N 43-44 Nur bei EDL-AnwendungVerschlüsselte Form, siehe Anlage 10, Pos. 09. 10 Leer 1 M 4 A 45-48 Mit BLANKS gefüllt. 11 Werk Kunde M 3 A 49-51 Werk des Kunden, an das geliefert werden soll. Verschlüsselte Form des Kunden. 12 Konsignation K 8 N 52-59 Referenz-Angabe der Konsignations-Liefer- schein-Nummer des Kunden. Rechtsbündiger Eintrag mit führenden Nullen. 13 Waren- Empfänger- Nummer K 9 A 60-68 Ident-Nummer, die der Kunde einem Warenem- pfänger zuteilt, dessen Versandanschrift von der des Kunden abweicht.Bei EDL-Abwicklung: siehe Beschreibung unter 3.6 14 Leer 2 M 1 A 69 Mit BLANK gefüllt. 15 Lagerort Kunde K 7 A 70-76 Kann vom Kunden individuell festgelegt werden; linksbündiger Eintrag. 16 Lieferanten- Nummer M 9 A 77-85 Nur bei EDL-Anwendung. Identnummer, die der Kunde einem Lieferanten zuordnet; linksbündiger Eintrag. 17 Verbrauchs- stelle K 14 A 86-99 Bezeichnet die Stelle im Werk des Kunden, an der die Ware verbraucht wird; alphanumerisch ohne Zwischen-Blanks; linksbündiger Eintrag. 18 Abruf-Nr. K 4 A 100-103 Nummer des Abrufes bei Einzelbestellungen; linksbündiger Eintrag. 19 Zeichen des Kunden K 6 A 104-109 Angabe aus der Einzelbestellung. 20 Dokument-Nr. Kunde K 14 A 110-123 Dokument-Nummer, die vom Kunden für diese Lieferung vergeben wird. Korrespondiert mit der Lieferschein-Nummer des Lieferanten. 21 Leer 3 M 5 A 124-128 Mit BLANKS gefüllt. K = Kann M = Muß A = Alphanumerisch N = Numerisch VDA-Empfehlung 4913 - 39 - Ausgabe V.04, März 96 Anlage 4 Strukturbeschreibung für Satzart 714, Satzlänge: 128 Lieferscheinpositionsdaten, Mußsatz Version 03, 1 x pro Lieferscheinposition Pos. Datenelement K M LG. BYT AN von- bis Verbale Beschreibung 01 Satzart M 3 N 1-3 Konstant "714" 02 Versions- Nummer M 2 N 4-5 Eintrag = 03 03 Sachnummer- Kunde M 22 A 6-27 Ident-Nummer, die der Kunde einem Artikel oder einer sonstigen Leistung zuteilt. 04 Sachnummer- Lieferant M 22 A 28-49 Ident-Nummer, die der Lieferant einem Artikel oder einer sonstigen Leistung zuteilt. 05 Ursprungsland M 3 N 50-52 Verschlüsselte Form, siehe Anlage 10, Pos. 04. 06 Liefermenge 1 M 13 (10,3) N 53-65 Liefermenge in der Mengeneinheit des Lieferab- rufes, rechtsbündig mit führenden Nullen, 3 Dezi- malstellen. 07 Mengenein- heit 1 M 2 A 66-67 Verschlüsselte Form, siehe Anlage 10, Pos. 05. Linksbündiger Eintrag. 08 Liefermenge 2 K 13 (10,3) N 68-80 Liefermenge in der Mengeneinheit des Lieferan- ten, rechtsbündig mit führenden Nullen, 3 Dezi- malstellen. 09 Mengenein- heit 2 K 2 A 81-82 Verschlüsselte Form, siehe Anlage 10, Pos. 05. Linksbündiger Eintrag. 10 Umsatz- steuersatz K 3 (2,1) N 83-85 Verwendung nach Vereinbarung bei Gutschrifts- verfahren; rechtsbündiger Eintrag mit führenden Nullen;1 Dezimalstelle. 11 Leer 1 M 1 A 86 Mit BLANK gefüllt. 12 Positions- Nummer Lieferschein M 3 N 87-89 Position eines Lieferscheines, rechtsbündiger Eintrag mit führenden Nullen; keine Dezimal- stellen.Zulässiger Wertebereich 001-999. 13 Abruf-Schlüssel K 1 A 90 Verschlüsselte Form, siehe Anlage 10, Pos. 06. 14 Chargen- Nummer K 15 A 91-105 Ident-Nummer, die der Lieferant einer Charge zuteilt. 15 Verwendungs- Schlüssel M 1 A 106 Verschlüsselte Form, siehe Anlage 10, Pos. 07. K = Kann M = Muß A = Alphanumerisch N = Numerisch VDA-Empfehlung 4913 - 40 - Ausgabe V.04, März 96 Fortsetzung Anlage 4 Pos. Datenelement K M LG. BYT AN von- bis Verbale Beschreibung 16 Gefährliche- Stoffe- Schlüssel K 8 A 107-114 Angabe aus der Verordnung über die Beförde- rung gefährlicher Stoffe (GGVS). Stelle 107-110 = Klasse Stelle 111-112 = Ziffer Stelle 113-114 = Buchstabe 17 Präferenz- Status M 1 A 115 Verschlüsselte Form, siehe Anlage 10, Pos. 08. 18 Zollgut M 1 A 116 Verschlüsselte Form: Blank = kein Zollgut 1 = Zollgut 19 Leer 2 M 1 A 117 Mit BLANK gefüllt. 20 Bestands- Status M 1 A 118 Nur bei EDL-Anwendung Vorgang 35. Verschlüsselte Form: Blank = frei, 1 = gesperrt, Übertragung je Status 21 Geänderte- Ausführung- Schlüssel M 2 A 119-120 Verschlüsselte Form: 1. Stelle BLANK = ohne Angaben G = Erste Regelanlieferung von ge- ändertem Teil. Einmalige Über- tragung. 2. Stelle BLANK = ohne Angaben T = Es muß in der Satzart 716, Pos. 03, der Konstruktions-Ände- rungsstand übertragen werden. 22 Ursprung- Lieferschein- Nummer K 8 A 121-128 Nur bei EDL-Anwendung Vorgang 36. Bezugsangabe für Ursprung-Lieferschein- Nummer des Lieferanten. K = Kann M = Muß A = Alphanumerisch N = Numerisch VDA-Empfehlung 4913 - 41 - Ausgabe V.04, März 96 Anlage 5 Strukturbeschreibung für Satzart 715, Satzlänge: 128 Packmitteldaten, Kannsatz1 Version 03 Pos. Datenelement K M LG. BYT AN von- bis Verbale Beschreibung 01 Satzart M 3 N 1-3 Konstant "715" 02 Versions- Nummer M 2 N 4-5 Eintrag = 03 03 Packmittel- Nummer Kunde M 22 A 6-27 Ident-Nummer, die der Kunde einem Packmittel zuteilt. Bei Einwegverpackung bzw. Leihverpackung von Dritten kann zwischen den Partnern vereinbart werden:  Codierung: verschlüsselte Form, siehe Anlage 10, Pos.11 04 Packmittel- Nummer Lieferant M 22 A 28-49 Ident-Nummer, die der Lieferant einem Pack- mittel zuteilt. 05 Anzahl Packmittel M 13 N 50-62 Anzahl Packmittel je Typ. Rechtsbündiger Eintrag mit führenden Nullen, keine Dezimalstelle. 06 Positions- Nummer Lieferschein M 3 N 63-65 Inhalt des Feldes soll die Positions-Nummer der Satzart 714 sein, auf die sich das Packmittel be- zieht. Rechtsbündiger Eintrag mit führenden Nullen. Bezieht sich das Packmittel auf alle Positionen der vorgelagerten Lieferschein-Nummer (Satzart 713) sind drei Nullen einzutragen. 07 Füllmenge K 13 (10,3) N 66-78 Tatsächliche Menge der Sachnummer in dem Packmittel; rechtsbündiger Eintrag mit führenden Nullen;3 Dezimalstellen. Mengenangabe in der Mengeneinheit gem. Satz- art 714, Pos. 07. 08 Packstück- Nummer von K 9 A 79-87 Nummer darf sich innerhalb eines Jahres nicht wiederholen; linksbündiger Eintrag. 09 Packstück- Nummer bis K 9 A 88-96 Wie vorstehend.Wird dieses Element verwendet, muß die Nummernfolge zwischen PACKSTÜCK- NR VON und PACKSTÜCK-NR BIS numerisch lückenlos aufsteigend sein. K = Kann M = Muß 1 Bei Verwendung von Mehrwegverpackung, muß die Satzart 715 übertragen werden. Bei Verwendung von Einwegverpackung ist die Übertragung bilateral zu vereinbaren. VDA-Empfehlung 4913 - 42 - Ausgabe V.04, März 96 A = Alphanumerisch N = Numerisch VDA-Empfehlung 4913 - 43 - Ausgabe V.04, März 96 Fortsetzung Anlage 5 Pos. Datenelement K M LG. BYT AN von- bis Verbale Beschreibung 10 Verpackungs- abmessung K 12 N 97-108 Angabe in Millimeter Stelle 97 - 100 Länge 101 - 104 Breite 105 - 108 Höhe 11 Stapelfaktor K 1 N 109 Angabe der zulässigen Stapelfähigkeit der in der Verpackungsart bezeichneten Einheit. Verschlüsselte Form: 1 = einfach stapelbar 2 = zweifach stapel- bar, usw. 12 Lagerabruf- Nummer K 15 A 110-124 Nur bei EDL-Anwendung: Nummer des Lagerabrufs beim EDL. Rückmeldung durch EDL an Kunden. 13 Label-Kennung K 1 A 125 Barcode-Kennung des Warenanhängers (VDA 4902) im Datenelement PACKSTÜCK-NUMMER. Gültiger Eintrag (s. auch VDA 4902-Beschrei- bung und VDA 4913-Beschreibung unter 2.2.4): G = Gemischtes Packstück (mit Unter-Pack- stücken und unterschiedlichen Sach- nummern) M = Master-Label (mit Unter-Packstücken und gleichen Sachnummern) S = Single-Label (1 Packstück) 14 Verpackungs- Kennung K 1 A 126 Gültiger Eintrag: blank oder M = Mehrweg-Verpackung E = Einweg-Verpackung 15 Eigentums- Kennung K 1 A 127 Angabe nur bei Einsatz von Mehrweg-Ver- packung. Gültiger Eintrag: blank = undefiniert K = Mehrwegverpackung Eigentum Kunde L = Mehrwegverpackung Eigentum Liefe- rant, rückgabepflichtig D = Mehrweg-Leihverpackung von Dritten, rückgabepflichtig 16 Leer M 1 A 128 Mit BLANKS gefüllt. K = Kann M = Muß A = Alphanumerisch N = Numerisch VDA-Empfehlung 4913 - 44 - Ausgabe V.04, März 96 Anlage 6 Strukturbeschreibung für Satzart 716, Satzlänge: 128 Textdaten zur Position, Kannsatz Version 02 Pos. Datenelement K M LG. BYT AN von- bis Verbale Beschreibung 01 Satzart M 3 N 1-3 Konstant "716" 02 Versions- Nummer M 2 N 4-5 Eintrag = 02 03 Text 1 M 40 A 6-45 Textbereich, der für die Übermittlung von unfor- matierten Informationen verwendet werden kann. Ist in der Satzart 714, Pos. 21, ein T eingetragen, muß hier der KONSTRUKTIONS-ÄNDERUNGS- STAND eingetragen werden (linksbündig). 04 Text 2 K 40 A 46-85 Textbereich, der für die Übermittlung von unfor- matierten Informationen verwendet werden kann. 05 Text 3 K 40 A 86-125 Textbereich, der für die Übermittlung von unfor- matierten Informationen verwendet werden kann. 06 Leer M 3 A 126-128 Mit BLANKS gefüllt. K = Kann M = Muß A = Alphanumerisch N = Numerisch VDA-Empfehlung 4913 - 45 - Ausgabe V.04, März 96 Anlage 7 Strukturbeschreibung für Satzart 717, Satzlänge: 128 Einzel-Packstücksatz zur Position, Kannsatz (Verwendung nur bei EDL-Abwicklung) Version 01, 1 x pro Packstück Pos. Datenelement K M LG. BYT AN von- bis Verbale Beschreibung 01 Satzart M 3 N 1-3 Konstant "717" 02 Versions- Nummer M 2 N 4-5 Eintrag = 01 03 Einzel- Packstück- Nummer M 15 A 6-20 04 Liefermenge 1 M 13 (10,3) N 21-33 Liefermenge in der Mengeneinheit des Lieferab- rufs,bezogen auf die kleinste Einheit, rechtsbün- diger Eintrag mit führenden Nullen, 3 Dezimal- stellen. 05 Mengenein- heit 1 M 2 A 34-35 Verschlüsselte Form, siehe Anlage 10, Pos. 05. Linksbündiger Eintrag. 06 Liefermenge 2 K 13 (10,3) N 36-48 Liefermenge in der Mengeneinheit des Lieferan- ten,bezogen auf die kleinste Einheit, rechtsbün- diger Eintrag mit führenden Nullen, 3 Dezimal- stellen. 07 Mengenein- heit 2 K 2 A 49-50 Verschlüsselte Form, siehe Anlage 10, Pos. 05. Linksbündiger Eintrag. 08 Chargen- nummer K 15 A 51-65 Identnummer, die der Hersteller einer Charge zu- teilt. 09 Leer M 63 A 66-128 Mit BLANKS gefüllt. K = Kann M = Muß A = Alphanumerisch N = Numerisch VDA-Empfehlung 4913 - 46 - Ausgabe V.04, März 96 Anlage 8 Strukturbeschreibung für Satzart 718, Satzlänge: 128 Produktionsnummerndaten, Kannsatz Version 02 Pos. Datenelement K M LG. BYT AN von- bis Verbale Beschreibung 01 Satzart M 3 N 1-3 Konstant "718" 02 Versions- Nummer M 2 N 4-5 Eintrag = 02 03 Lieferschein- Nummer M 8 N 6-13 Ident-Nummer, die der Lieferant einem Liefer- schein zuteilt. Rechtsbündiger Eintrag mit füh- renden Nullen. 04 Produktions- Nummer 1 M 10 A 14-23 Produktions-Nummer 1 Produkt-Nummern-Tabelle. Wenn diese Satzart verwendet wird, muß minde- stens das erste Tabellenfeld ausgefüllt sein. Produktionsbezogene Ident-Nummer des End- produktes beim Kunden, zu dem eine Kaufteile - Einheit zugeliefert wird. Linksbündiger Eintrag. 05 Produktions- Nummer 2 K 10 A 24-33 Produktions-Nummer 2 06 Produktions- Nummer 3 K 10 A 34-43 Produktions-Nummer 3 07 Produktions- Nummer 4 K 10 A 44-53 Produktions-Nummer 4 08 Produktions- Nummer 5 K 10 A 54-63 Produktions-Nummer 5 09 Produktions- Nummer 6 K 10 A 64-73 Produktions-Nummer 6 10 Produktion- Nummer 7 K 10 A 74-83 Produktions-Nummer 7 11 Produktions- Nummer 8 K 10 A 84-93 Produktions-Nummer 8 12 Produktion- Nummer 9 K 10 A 94-103 Produktions-Nummer 9 13 Produktions- Nummer 10 K 10 A 104-113 Produktions-Nummer 10 K = Kann M = Muß A = Alphanumerisch N = Numerisch VDA-Empfehlung 4913 - 47 - Ausgabe V.04, März 96 Fortsetzung Anlage 8 Pos. Datenelement K M LG. BYT AN von- bis Verbale Beschreibung 14 Produktions- Nummer 11 K 10 A 114-123 Produktions-Nummer 11 15 Leer M 5 A 124-128 Mit BLANKS gefüllt. K = Kann M = Muß A = Alphanumerisch N = Numerisch VDA-Empfehlung 4913 - 48 - Ausgabe V.04, März 96 Anlage 9 Strukturbeschreibung für Satzart 719, Satzlänge: 128 Nachsatz Lieferschein- und Transportdaten, Mußsatz Version 02, 1 x pro DFÜ-Lauf Pos. Datenelement K M LG. BYT AN von- bis Verbale Beschreibung 01 Satzart M 3 N 1-3 Konstant "719" 02 Versions- Nummer M 2 N 4-5 Eintrag = 02 03 Zähler Satz- art 711 M 7 N 6-12 Anzahl übertragene Sätze der Satzart 711. Rechtsbündiger Eintrag mit führenden Nullen. 04 Zähler Satz- art 712 M 7 N 13-19 Anzahl übertragene Sätze der Satzart 712. Rechtsbündiger Eintrag mit führenden Nullen. 05 Zähler Satz- art 713 M 7 N 20-26 Anzahl übertragene Sätze der Satzart 713. Rechtsbündiger Eintrag mit führenden Nullen. 06 Zähler Satz- art 714 M 7 N 27-33 Anzahl übertragene Sätze der Satzart 714. Rechtsbündiger Eintrag mit führenden Nullen. 07 Zähler Satz- art 715 M 7 N 34-40 Anzahl übertragene Sätze der Satzart 715. Rechtsbündiger Eintrag mit führenden Nullen. 08 Zähler Satz- art 716 M 7 N 41-47 Anzahl übertragene Sätze der Satzart 716. Rechtsbündiger Eintrag mit führenden Nullen. 09 Zähler Satz- art 718 M 7 N 48-54 Anzahl übertragene Sätze der Satzart 718. Rechtsbündiger Eintrag mit führenden Nullen. 10 Zähler Satz- art 719 M 7 N 55-61 Anzahl übertragene Sätze der Satzart 719. Rechtsbündiger Eintrag mit führenden Nullen. 11 Zähler Satz- art 717 M 7 N 62-68 Anzahl übertragene Sätze der Satzart 717. Rechtsbündiger Eintrag mit führenden Nullen. 12 Leer M 60 A 69-128 Mit BLANKS gefüllt. K = Kann M = Muß A = Alphanumerisch N = Numerisch VDA-Empfehlung 4913 - 49 - Ausgabe V.04, März 96 Anlage 10 Schlüsselverzeichnis Pos. Schlüssel Schlüsselinhalt in der Satzart 01 Frankatur 01 = unfrei 02 = frei Bestimmungsort 03 = frei Haus 04 = frei deutsche Grenze 05 = frei Empfangsspediteur 99 = Sonderfrankatur (individuelle Vereinbarung) 712 Stelle 55-56 02 Transportmittel 01 = KFZ-Kennzeichen 02 = Bordero-Nummer 06 = Stückgut-Nummer 07 = Expreßgut-Nummer 08 = Waggon-Nummer 09 = Postpaket-Nummer 10 = Flugnummer und/oder Luftfrachtbrief-Nr. 11 = Schiffsname 712 Stelle 76-77 03 Versandart 01 = LKW (Unterlieferant) 02 = LKW Kunde 03 = LKW Spedition 04 = LKW Bahn 05 = LKW eigen (Lieferant) 06 = Bahn Fracht 07 = Bahn Expreß 08 = Bahn Waggon 09 = Postsendung 10 = Luftfracht 11 = Seefracht 20 = Privater Paketdienst 713 Stelle 25-26 04 Ursprungsland Schlüssel 3-stellig numerisch, Länderverzeichnis für die Außenhandelsstatistik (Stand: Januar 2011) zulässig 000-999. Vollständige Liste siehe Anlage 11 714 Stelle 50-52 VDA-Empfehlung 4913 - 50 - Ausgabe V.04, März 96 Fortsetzung Anlage 10 Pos. Schlüssel Schlüsselinhalt in der Satzart 05 Mengeneinheit Aus der Vielzahl anwendereigener Mengen- und Maß- einheiten kommt in Verbindung mit dem Lieferabruf- verfahren für die Schnittstelle zwischen Kunde und Lieferant nur eine gezielte Auswahl in Betracht, um die Bedarfszahlen (Mengen) für das Produktionsmaterial dimensionieren zu können: ST = Stück M = Meter M2 = Quadratmeter M3 = Kubikmeter L = Liter T = Tonne KG = Kilogramm KM = Kilometer G = Gramm MM = Millimeter SA = Satz PA = Paar TG = Tag SD = Stunde Alle verpackungsorientierten Mengeneinheiten (z.B. Dutzend, Gros, Tüte, Schachtel, Sack) sind nicht zu- lässig. Umrechnung - ggf. mit Vergabe neuer Sach- nummer - auf die zulässige Mengeneinheit ist erfor- derlich, wobei die verpackungsorientierte "ME" bei Bedarf in der Bezeichnung der Lieferung oder Lei- stung angegeben werden kann. 714 Stelle 66-67 und Stelle 81-82 06 Abruf-Schlüssel Blank = normale Lieferung F = Feinabruf (nach der VDA-Empfehlung 4915) P = Produktionssynchroner Abruf (nach VDA- Empfehlung 4916). Bei "P" müssen mit der Satzart 718 die zu- geordneten Produktionsnummern übertra- gen werden. 714 Stelle 90 07 Verwendung S = Serie allgemein E = Ersatz allgemein U = Serie und Ersatz V = Versuch P = Pilot Z = Zusatzbedarf M = Erstmuster Y = Muster X = Sonstige Blank = ohne Angaben 714 Stelle 106 VDA-Empfehlung 4913 - 51 - Ausgabe V.04, März 96 Fortsetzung Anlage 10 Pos. Schlüssel Schlüsselinhalt in der Satzart 08 Präferenz-Status G = Ursprung der EU; präferenzberechtigt mit allen Ländern mit Ursprungsabkommen W = Ursprungsware der EG; präferenzberechtigt im Warenverkehr mit den EFTA-Staaten F = Finnland C = Schweiz O = Österreich S = Schweden N = Norwegen I = Island X = noch nicht überprüft, keine Ursprungsware 714 Stelle 115 09 Vorgangsschlüssel Blank = bei direktem Datenaustausch zwischen Lieferant und Kunde Bei EDL-ANWENDUNGEN 30 = Eingangsmeldung von EDL an Lieferant 32 = Transportschaden / Verlust / Differenz von EDL an Lieferant 33 = Rücksendung von EDL an Lieferant 35 = Bestand von EDL an Lieferant bzw. Kunde 36 = Abgangsmeldung von EDL an Lieferant 40 = Anlieferungavis - Lieferant an EDL - EDL an Kunde 713 Stelle 43-44 10 LKW-Art-Schlüssel 1 = Norm LKW mit/ohne Anhänger 2 = Sattelauflieger 3 = Großraum-LKW mit/ohne Anhänger (Jumbo) 4 = Großraum Sattelauflieger (Jumbo) 712 Stelle 125 VDA-Empfehlung 4913 - 52 - Ausgabe V.04, März 96 Fortsetzung Anlage 10 Pos. Schlüssel Schlüsselinhalt in der Satzart 11 Verpackungs- Codierung für Einweg- und Leihverpackung (nicht zu verwenden bei Eigentum Kunde) Paletten 0000PAL nicht näher spezifiziert 0001PAL 120 x 80 cm, bis 100 cm Höhe bebaut 0002PAL 120 x 80 cm, bis 200 cm Höhe bebaut 0003PAL 120 x 100 cm, bis 100 cm Höhe bebaut 0004PAL 120 x 100 cm, bis 200 cm Höhe bebaut Schachteln, Kisten, Pakete 0000SCH nicht näher spezifiziert 0001SCH Abmessung bis 20 x 15 x 10 cm 0002SCH Abmessung bis 30 x 20 x 16 cm 0003SCH Abmessung bis 40 x 30 x 20 cm 0004SCH Abmessung bis 30 x 20 x 26 cm 0005SCH Abmessung bis 60 x 40 x 26 cm 0006SCH Abmessung bis 80 x 40 x 40 cm 0007SCH Abmessung bis 80 x 60 x 40 cm 0008SCH Abmessung bis 120 x 80 x 80 cm sonstige Verpackungen 0000SON sonstige Einwegverpackung, nicht näher spezifiziert 0001SON sonstige Einwegverpackung > 1 cbm, nicht näher spezifiziert 0002SON sonstige Einwegverpackung < 1 cbm, nicht näher spezifiziert 0000BEH sonst. Flüssigkeitsbehälter, Gebinde, Kanister, Hobbock, Tank, Container, nicht näher spezifiziert 0000FAS Fass, nicht näher spezifiziert 0000SAC Sack, nicht näher spezifiziert 0000BLE Blechpakete, Blechcoils, nicht näher spezifiziert 0000BUN Bunde, nicht näher spezifiziert 0000UMR Umreifung, nicht näher spezifiziert 715 Stelle 6-27 VDA-Empfehlung 4913 - 53 - Ausgabe V.04, März 96 Anlage 11 04 Ursprungsland Schlüssel 3-stellig numerisch, siehe Länderverzeichnis für die Außenhandelsstatistik EG- Verordnung vom Januar 2011, zulässig 000-999. 000 Unbekannt 001 Frankreich 003 Niederlande 004 Deutschland 005 Italien 006 Vereinigtes Königreich 007 Irland 008 Dänemark 009 Griechenland 010 Portugal 011 Spanien 017 Belgien 018 Luxemburg 021 Ceuta 023 Melilla 024 Island 028 Norwegen 030 Schweden 032 Finnland 037 Liechtenstein 038 Österreich 039 Schweiz 041 Färöer 043 Andorra 044 Gibraltar 045 Vatikanstadt 046 Malta 047 San Marino 052 Türkei 053 Estland 054 Lettland 055 Litauen 060 Polen 061 Tschechische Republik 063 Slowakei 064 Ungarn 066 Rumänien 068 Bulgarien 070 Albanien 072 Ukraine 073 Belarus 074 Republik Moldau 075 Russische Föderation VDA-Empfehlung 4913 - 54 - Ausgabe V.04, März 96 Anlage 11 076 Georgien 077 Armenien 078 Aserbaidschan 079 Kasachstan 080 Turkmenistan 081 Usbekistan 082 Tadschikistan 083 Kirgisische Republik 091 Slowenien 092 Kroatien 093 Bosnien und Herzegowina 095 Kosovo 096 Ehemalige jugoslawische Republik Mazedonien 097 Montenegro 098 Serbien 204 Marokko 208 Algerien 212 Tunesien 216 Libysch-Arabische Dschamahirija 220 Ägypten 224 Sudan 228 Mauretanien 232 Mali 236 Burkina Faso 240 Niger 244 Tschad 247 Kap Verde 248 Senegal 252 Gambia 257 Guinea-Bissau 260 Guinea 264 Sierra Leone 268 Liberia 272 Côte d'Ivoire 276 Ghana 280 Togo 284 Benin 288 Nigeria 302 Kamerun 306 Zentralafrikanische Republik 310 Äquatorialguinea 311 São Tomé und Príncipe 314 Gabun 318 Kongo 322 Kongo, demokratische Republik 324 Ruanda VDA-Empfehlung 4913 - 55 - Ausgabe V.04, März 96 Anlage 11 328 Burundi 329 St. Helena 330 Angola 334 Äthiopien 336 Eritrea 338 Dschibuti 342 Somalia 346 Kenia 350 Uganda 352 Vereinigte Republik Tansania 355 Seychellen 357 Britisches Territorium im Indischen Ozean 366 Mosambik 370 Madagaskar 373 Mauritius 375 Komoren 377 Mayotte 378 Sambia 382 Simbabwe 386 Malawi 388 Südafrika 389 Namibia 391 Botsuana 393 Swasiland 395 Lesotho 400 Vereinigte Staaten 404 Kanada 406 Grönland 408 St. Pierre und Miquelon 412 Mexiko 413 Bermuda 416 Guatemala 421 Belize 424 Honduras 428 El Salvador 432 Nicaragua 436 Costa Rica 442 Panama 446 Anguilla 448 Kuba 449 St. Kitts und Nevis 452 Haiti 453 Bahamas 454 Turks- und Caicosinseln 456 Dominikanische Republik 457 Amerikanische Jungferninseln VDA-Empfehlung 4913 - 56 - Ausgabe V.04, März 96 Anlage 11 459 Antigua und Barbuda 460 Dominica 463 Kaimaninseln 464 Jamaika 465 St. Lucia 467 St. Vincent und die Grenadinen 468 Britische Jungferninseln 469 Barbados 470 Montserrat 472 Trinidad und Tobago 473 Grenada 474 Aruba 478 Niederländische Antillen 480 Kolumbien 484 Venezuela 488 Guyana 492 Suriname 500 Ecuador 504 Peru 508 Brasilien 512 Chile 516 Bolivien 520 Paraguay 524 Uruguay 528 Argentinien 529 Falklandinseln (Malwinen) 600 Zypern 604 Libanon 608 Arabische Republik Syrien 612 Irak 616 Islamische Republik Iran 624 Israel 625 Besetzte palästinensische Gebiete 626 Timor-Leste 628 Jordanien 632 Saudi-Arabien 636 Kuwait 640 Bahrain 644 Katar 647 Vereinigte Arabische Emirate 649 Oman 653 Jemen 660 Afghanistan 662 Pakistan 664 Indien 666 Bangladesch VDA-Empfehlung 4913 - 57 - Ausgabe V.04, März 96 Anlage 11 667 Malediven 669 Sri Lanka 672 Nepal 675 Bhutan 676 Myanmar 680 Thailand 684 Laos, demokratische Volksrepublik 690 Vietnam 696 Kambodscha 700 Indonesien 701 Malaysia 703 Brunei Darussalam 706 Singapur 708 Philippinen 716 Mongolei 720 China 724 Korea, demokratische Volksrepublik 728 Republik Korea 732 Japan 736 Taiwan 740 Hongkong 743 Macau 800 Australien 801 Papua-Neuguinea 803 Nauru 804 Neuseeland 806 Salomonen 807 Tuvalu 809 Neukaledonien 811 Wallis und Futuna 812 Kiribati 813 Pitcairninseln 815 Fidschi 816 Vanuatu 817 Tonga 819 Samoa 820 Nördliche Marianen 822 Französisch-Polynesien 823 Föderierte Staaten von Mikronesien 824 Marshallinseln 825 Palau 830 Amerikanisch-Samoa 831 Guam 832 Kleinere amerikanische Überseeinseln 833 Kokosinseln (Keelinginseln) 834 Weihnachtsinsel VDA-Empfehlung 4913 - 58 - Ausgabe V.04, März 96 Anlage 11 835 Heard und McDonaldinseln 836 Norfolkinsel 837 Cookinseln 838 Niue 839 Tokelau 891 Antarktis 892 Bouvetinsel 893 Südgeorgien und die Südlichen Sandwichinseln 894 Französische Südgebiete 950 Schiffs- und Luftfahrzeugbedarf (Lieferung von Schiffs- und Luftfahrzeugbedarf auf fremde Schiffe und Luftfahrzeuge in deutschen (Flug-) Häfen) 951 Schiffs- und Luftfahrzeugbedarf (Lieferung von Schiffs- und Luftfahrzeugbedarf auf fremde Schiffe und Luftfahrzeuge in deutschen (Flug-) Häfen) im Rahmen des innergemeinschafltichen Warenverkehrs 952 Schiffs- und Luftfahrzeugbedarf (Lieferung von Schiffs- und Luftfahrzeugbedarf auf fremde Schiffe und Luftfahrzeuge in deutschen (Flug-) Häfen) im Rahmen des Warenverkehrs mit Drittländern 999 Andere Länder